interaktiv

Studentenleben live

Blick zurück nach der Halbzeit

Autor:
Miriam

Rubrik:
studium

30.07.2013

Mittlerweile habe ich über die Hälfte meines Studiums in Koblenz abgeschlossen! Die Zeit geht zwar zum einen sehr schnell rum, aber ich habe auch langsam das Gefühl (und so geht es hier einigen), auf der Stelle zu treten. Die Zeit der großen neuen Einblicke ist vorbei, und man hört in einigen Vorlesungen Dinge, die man schon mal gehört hat. Aber dafür folgt ja auch nur noch das fünfte Semester und im sechsten schreibt man eh an seiner Bachelorarbeit. Nichtsdestotrotz macht es mir immer noch Spaß.

Mir fehlt aber deutlich der Praxisbezug. Wir haben zwar ein Modul von insgesamt 18, das sich Medienpraxis nennt, sowie eines, in dem die Studierenden in je eigenen Projektgruppen Veranstaltungen organisieren können oder den Social-Media-Auftritt des Instituts betreuen dürfen, der Großteil bleibt aber Theorie. Deshalb können wir leider kaum praktische Fähigkeiten aufweisen und sind bei unseren potenziellen Chefs darauf angewiesen, einen Vertrauensvorschuss zu erhalten. Nach diesem Bachelor ist es deshalb meiner Meinung nach definitiv wichtig, sich durch den Master zu spezialisieren und weiter zu qualifizieren. Denn so schön es auch sein mag, dass wir hier eine breite Allgemeinbildung erhalten, es ist doch auch wichtig, sich auf manchen Gebieten noch besser auszukennen.

Zu den Prüfungen kann ich inzwischen sagen, dass schriftliche und mündliche Prüfungen viel seltener als in anderen Fächern sind, dafür müssen viele Hausarbeiten (je 15 Seiten) geschrieben werden und auch in den Seminaren werden immer wieder kleinere Ausarbeitungen oder Referate gefordert. Wer sich also für den Bachelor in Koblenz entscheidet, sollte definitiv gerne viel und selbstständig schreiben. Man lernt dadurch, wie man eigenständig wissenschaftlich arbeitet und schreibt, mögliche Fragestellungen erarbeitet und diese sinnvoll, d. h. durch einen logischen Aufbau der Arbeit und haltbare Argumente, bearbeitet. Toll daran ist, dass man es trotz des Rahmenthemas eines Seminars immer schafft, die Seminararbeit nach eigenen Interessen auszurichten.

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