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Studentenleben live

Berlin - eine studentenfreundliche Stadt

… wenn man die Mieten außen vor lässt. Leider ist es ein paar Jahre her, dass man über Berlin Dinge hörte wie „Hier bekommst du viel Wohnraum für dein Geld!“, und leider bin ich nicht vor ein paar Jahren, sondern letzten Herbst nach Berlin gezogen. Mein Freund und ich hatten aber dennoch unwahrscheinliches Glück und haben eine bezahlbare, gemütliche zwei-Zimmer-Wohnung mit Charme in einer Top-Lage gefunden. Uninah ist sie auch noch! Viele beneiden uns darum. Ich kann nur jedem, der nach Berlin ziehen will, dazu raten, rechtzeitig auf Wohnungssuche zu gehen. Sprich: VOR dem üblichen Studentenansturm zum Semesterwechsel. So hat es jedenfalls bei uns geklappt. Hat man erst einmal ein Dach über dem Kopf, dann kann man in vollen Zügen Berlins schöne Seiten genießen: Studentenrabatte, ein Semesterticket, mit dem man zu vielen tollen Sehenswürdigkeiten fahren kann, und Preise in der Gastronomie, bei denen ich mir öfter zwei- oder dreimal die Augen reibe. Dadurch, dass ich für einige Zeit in Hamburg gewohnt habe, falle ich fast jedes Mal aus allen Wolken, wenn ich mit meinem Freund essen gehe und die Speisekarte sehe. Auch die Cocktails sind hier um einiges günstiger als in der Hansestadt. Wenn ich meinen Freunden von damals davon erzähle, können sie es meistens nur schwer glauben. Ich muss sie erst persönlich davon überzeugen, wenn sie mich hier besuchen. Wenn du also für wenig Geld viel (sehr viel) unternehmen möchtest, dann ist Berlin eine super Adresse! Hier ist immer etwas los und es gibt immer wieder etwas Neues zu entdecken. Am 1. Oktober feiern wir übrigens unser Einjähriges in Berlin – kaum zu glauben, aber wir fühlen uns oftmals immer noch wie Touristen. Diese Stadt ist einfach so riesig…

Autor: Jacqueline  |  Rubrik: studium  |  Aug 26, 2013
Autor: Jacqueline
Rubrik: studium
Aug 26, 2013

Studentenleben live

Semesterferien

Es herrscht vorlesungsfreie Zeit. Das heißt nicht, dass alle Studenten für zwei Monate am Strand liegen und nichts tun, auch wenn das vielen zustehen würde und manche es vielleicht tatsächlich machen. Nein, in den meisten Fällen sind die sogenannten Semesterferien Prüfungs- und Praktikumszeit. Ich habe mich dafür entschieden, drei Wochen in einer Firma am Band zu arbeiten, um etwas Geld zu verdienen. Die meisten meiner Kommilitonen nutzen diesen Sommer für Berufspraktika, aber ich habe in diesem Sommer noch Bedeutenderes vor.
Ich habe ja schon erwähnt, dass ich meinen Studienort im letzten Semester gewechselt habe. Für mich ist das eine Möglichkeit, einen kleinen „Neustart“ zu machen und neue Menschen, eine neue Stadt und eine andere Uni mit anderen Schwerpunkten kennenzulernen. So oder so ähnlich habe ich das auch damals in meiner Bewerbung formuliert. Aber um ehrlich zu sein, steckt hinter diesem Wechsel in erster Linie ein ganz bestimmter Mann. Ihr ahnt es schon, es geht hier um eine Liebesgeschichte.

Fernab der Uni sind da nämlich Dinge ins Rollen gekommen, die mich mehr beeinflussen und inspirieren als das beste Fach. Vor einem Jahr haben mein Freund und ich uns verlobt und im Zuge dessen sollte der Fernbeziehung ein Ende gesetzt werden. Kurzerhand hab ich mich nach allen Richtungen informiert und kam dann auf die Idee, meinen Studienort in seine Nähe zu verlegen. Schließlich muss doch dieser Bologna-Prozess für etwas gut gewesen sein und das Bachlor-Master-System wurde ja eingeführt, damit wir Studenten einfacher zwischen den Unis wechseln können.

In der Theorie stimmt das auch alles und mir haben sich prinzipiell auch keine Türen für diesen Wechsel verschlossen, aber so einfach, wie es wohl gedacht war, ist es leider überhaupt nicht. Mein „Wechselsemester“ war geprägt von unzähligen Besuchen bei Univerwaltungen und wurde oft gestört durch Verständigungs- und Koordinationsprobleme. Aber was macht man nicht alles für die Liebe? Jetzt, wo ich in der neuen Stadt angekommen bin, muss ich auch sagen, dass es sich für mich schon gelohnt hat. Bayreuth ist ein süßes Städtchen, in dem ich mich gleich wohl fühlte. Ich habe auch den Eindruck, dass die Studenten hier besser betreut werden und die Geoökologie einen höheren Stellenwert am Campus zu haben scheint.

Für meinen Ferienjob bin ich gerade wieder bei meinen Eltern. Nebenher muss ich mich um unsere anstehende Hochzeit und den Umzug kümmern. Zu allem Überfluss sollte auch noch für die Uni einiges gemacht werden, aber daran ist jetzt nicht zu denken. Vor allem jetzt, wo doch eigentlich Semesterferien sind und ich doch an irgendeinem See grillen sollte, um die lauen Augustabende zu genießen. Wenn das vor lauter Hochzeitsstress nichts mehr mit dem lauen Sommerabend am See wird, dann habe ich aber immer noch die Hoffnung, dass ich die Entspannung zusammen mit meinem Ehemann in den Flitterwochen in Griechenland finden werde.

 

Autor: Mia  |  Rubrik: studium  |  Aug 23, 2013
Autor: Mia
Rubrik: studium
Aug 23, 2013

Studentenleben live

Einblicke in das Kuwi-Studium - Clifford Geertz

Neben Mary Douglas ist auch Clifford Geertz äußerst wichtig für die Kulturwissenschaft. Er prägte den Begriff „dichte Beschreibung“. Damit meint er, dass Kulturen nicht nur mit Daten beschrieben und damit erfasst werden können, sondern eben „dicht“ beschrieben werden müssen. Das bedeutet, dass sie detailliert beobachtet, charakterisiert und dann auch interpretiert und eingeordnet werden müssen.

Damit ist die Ethnologie keine experimentierende Wissenschaft, die Gesetzmäßigkeiten aufstellt, sondern eine interpretierende, die nach Bedeutung sucht. Durch die dichte Beschreibung eines Phänomens, kann man sich den großen Fragen annähern. Und die Erkenntnisse über kulturelle Vielfalt können uns anregen, über Alternativen zu unseren Lebensstilen nachzudenken.

Obwohl man mit den Erkenntnissen, die die Ethnologie hat, keine allgemeinen Gesetzmäßigkeiten aufstellen kann, kann man durch dichte Beschreibung trotzdem einen theoretischen Bezugsrahmen entwickeln. Dieser kann haltbare Interpretationen bereitstellen, wenn man bei einer Feldforschung einem neuen sozialen Phänomen begegnet. Der Bezugsrahmen kann nur Allgemeinheit durch die Genauigkeit der Einzelbeschreibungen erreichen, werden abstrakte Begriffe verwendet, verlieren die Worte ihr Gehalt. Oftmals fällt es auch schwer, kulturelle Phänomene präzise zu beschreiben, was zu Ungenauigkeiten führt. Des Weiteren darf nicht vergessen werden, dass Realität nie wirklich und vollständig abgebildet werden kann. All unsere Daten sind immer nur eine Auslegung der Wirklichkeit und jeder hat immer eine andere Perspektive. Und gerade bei der Feldforschung in einem relativ unbekannten Gebiet fällt es oftmals schwer, sich in einer neue Vorstellungswelt einzuarbeiten.

Autor: Miriam  |  Rubrik: studium  |  Aug 23, 2013
Autor: Miriam
Rubrik: studium
Aug 23, 2013