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Studentenleben live

Letztes Praktikum in Peru

Autor:
Anni

Rubrik:
studium

08.10.2014

Wer Friedens- und Konfliktforschung studiert, tut das in der Regel nach einem längeren Auslandsaufenthalt. Viele meiner Kommilitonen haben Auslandspraktika oder Studienaufenthalte sogar bereits in mehreren Ländern absolviert. Einer unserer Dozenten hat uns zu Beginn des Studiums auch angeraten, jeweils ein Praktikum in einer NGO, einer staatlichen Institution (etwa einer Botschaft) und einer internationalen Einrichtung zu absolvieren (beispielsweise bei einer UN-Einrichtung).

So eine Praktikumskarriere erfordert jedoch so einige Ressourcen und Zeit. Im Studienplan ist kaum Zeitraum für praktische Erfahrungen vorgesehen. Zwar ist ein Praktikum regulär geplant, jedoch kann das nur einen Monat dauern. Und es ist recht unrealistisch, ein relevantes Praktikum von vier Wochen irgendwo zu bekommen.

So blieb es auch für mich ein schwieriges Abwägen. Sollte ich nach dem Abschluss nochmal ein Praktikum machen? Ich habe mich nun dafür entschieden und wurde von einer staatlichen Einrichtung der Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) akzeptiert. Ich werde nach Peru gehen und in einem Programm zur Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen arbeiten. Besonders freut mich, das die GIZ den Auslandsaufenthalten komplett finanziert.

Für mich bedeutet diese Praktikum eine gute Möglichkeit, nochmal ein anderes Land kennenzulernen und in einen anderen Bereich Einblick zu erhalten, bevor es dann auf den „richtigen“ Arbeitsmarkt geht.

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