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Studentenleben live

Frust an der Bewerbungsfront

Ich weiß, dass das Bewerben kein Zuckerschlecken ist. Ich kenne niemanden, der sagt: „Ach, Bewerbungen schreiben ist quasi mein Hobby!“ Woran das liegt? Zunächst einmal beginnt es mit dem stundenlangen Durchforsten diverser Jobbörsen. Zwar erleichtert die Filterfunktion die Suche, aber mir passiert es öfter, dass sich trotzdem die eine oder andere Stellenanzeige in meine Ergebnisse schleicht, die so gar nicht dem entspricht, was ich zuvor ausgewählt habe. Was aber noch viel frustrierender ist, ist die Tatsache, dass ich nun schon seit knapp zwei Wochen keine neuen Stellenausschreibungen entdeckt habe, die mich interessieren. Da ist man schon mal motiviert und stöbert die Portale durch und findet einfach nichts, wo man denkt: „Das ist genau das, wonach ich gesucht habe!“ Noch nicht einmal: „Das hört sich super an – ich bin genau die Richtige für diesen Job!“ Nicht gerade förderlich für die Motivation. Bin ich womöglich zu ungeduldig? Vermutlich ja. Denn ich bin bei weitem nicht die Einzige, die nicht direkt im Anschluss an ihr Studium in ein Vollzeit-Angestelltenverhältnis wechselt. Die durchschnittliche „Wartezeit“ unter meinen Freunden beträgt rund drei Monate. Ich habe noch nicht einmal meine mündliche Prüfung hinter mir – streng genommen hat die Uhr also noch nicht zu ticken begonnen, und ich sollte vielleicht einen Gang zurückschalten. Meine perfekte Vakanz wird sicher noch kommen!

Autor: Jacqueline  |  Rubrik: studium  |  Apr 22, 2015
Autor: Jacqueline
Rubrik: studium
Apr 22, 2015

Studentenleben live

Zweites Mastersemester

Mein erstes Mastersemester habe ich hinter mir – nur noch zwei liegen vor mir, bevor ich mit der Masterarbeit beginne. Von meinem dreimonatigen Praktikum werde ich euch erst im Sommer berichten, wenn ich auch die zweite Hälfte des Praktikums absolviert habe. Denn bevor ich von der Arbeit dort erzähle, muss das natürlich mit meiner Chefin abgesprochen werden. So viel kann ich aber verraten: Die Arbeit dort hat mir Spaß gemacht. In den Semesterferien habe ich mir Gedanken gemacht, was ich noch alles lernen möchte. Als Einsteiger habe ich da gar nicht so viele Ansprüche, vielmehr möchte ich gerne von den Erfahrungen meiner Kollegen hören, die schon einiges in der Branche gesehen haben. Zum Beispiel wie in einer Krise erfolgreich kommuniziert werden kann.

Jetzt im Sommersemester werde ich an der Uni die praktischen Projekte „Online-Medien“ und „TV“ belegen. Ich bin sicher, dass mich eine gute Lehre erwartet, so wie ich den Studiengang bisher kennengelernt habe. Im Juni kommt dann auch der bekannte Journalist Claus Kleber nach Tübingen, um an meinem Institut zu lehren. Ich muss unbedingt einen Platz in seiner Veranstaltung ergattern! Zudem freue ich mich total auf den Sommer! Tübingen ist ein wunderschönes Städtchen mit vielen Plätzen zum draußen Sitzen und überall sind Studenten unterwegs.

Autor: Miriam  |  Rubrik: studium  |  Apr 22, 2015
Autor: Miriam
Rubrik: studium
Apr 22, 2015

Studentenleben live

Jubiläum

„Das große Jubiläum der Bibliothek“ prangte in großen Lettern von Transparenten, die eigentlich überall im Gebäude der Uni aufgehängt worden waren. Aha. Ich hatte das natürlich nicht wahrgenommen, bis es zu spät war. Ich saß nämlich unter Zeitdruck recht angespannt am Computer im ersten Stock der Jan-Palach-Bibliothek und zwang mich, meinen Essay zu Ende zu schreiben. Die Buchstaben flimmerten vor meinen Augen, ich war müde und musste trotzdem weitermachen. Allmählich wuchs der Lautstärkepegel an, um mich herum unterhielt man sich. Ich wunderte mich nicht groß, die Bibliotheksdisziplin lässt hier etwas zu wünschen übrig – oder toleranter formuliert: andere Länder, andere Sitten. Als ich das nächste Mal von der Arbeit aufblickte, sah ich, wie jemand einen Verstärker in die Bibliothek transportierte, ein anderer ein paar Torten und Schnittchen. Langsam dämmerte mir, dass offensichtlich irgendeine Veranstaltung bevorstand. Es kamen Anzugträger in die Bibliothek, niemand senkte die Stimme, ein Stimmengewirr waberte geräuschvoll durch die Luft. In der Angst, irgendwo ein Schild übersehen zu haben, das veränderte Öffnungszeiten ankündigte, schaute ich mich besorgt nach anderen Studierenden um. Tatsächlich saß eine nicht unerhebliche Anzahl Kommilitonen an den PCs und ließ sich durch nichts aus der Ruhe bringen. Dabei war der Lärm inzwischen enorm. Als die Band anfing zu spielen, gab ich es auf. Dann wurde halt kein Essay geschrieben. Ich pirschte mich vor bis zur Torte, bediente mich unauffällig und verschwand ...

Autor: Inga  |  Rubrik: studium  |  Apr 21, 2015
Autor: Inga
Rubrik: studium
Apr 21, 2015