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Studentenleben live

Werkstudentin

Nachdem ich mein Praktikum bei der Ernst Klett AG abgeschlossen hatte, ergab sich für mich die Möglichkeit, dort weiterhin als Werkstudentin in der Unternehmenskommunikation zu arbeiten. Jetzt komme ich einmal pro Woche und arbeite für neun Stunden. Meine Aufgaben sind mehr oder weniger dieselben wie die, die ich im Praktikum hatte. Vor allem kümmere ich mich aber um das Intranet.

Ich freue mich, dass ich die Chance habe, als Werkstudentin zu arbeiten, weil ich neben dem finanziellen Aspekt auch weiterhin in der Arbeitswelt bleiben kann und nicht nur Theoretisches an der Uni lerne. Außerdem sammele ich so kontinuierlich Arbeitserfahrung, die mir bei den Bewerbungen, die im Herbst anstehen, sicher zugute kommen wird.

Im Februar bin ich schon ein Jahr im Unternehmen und fühle mich immer wohler. Ich allerdings beschlossen, dass ich – selbst wenn es die Möglichkeit gibt, übernommen zu werden – in einem anderen Unternehmen arbeiten möchte. Nicht, weil irgendetwas schlecht gewesen wäre, sondern einfach, weil ich noch mehr Erfahrung im Bereich der Unternehmenskommunikation sammeln möchte. Schließlich habe ich erst im Master gemerkt, dass mir dieser Berufszweig Freude bereitet und habe deshalb auch leider nur in diesem einen Unternehmen Erfahrungen sammeln können. Für die Zukunft schließe ich es aber nicht aus, irgendwann in das Unternehmen zurückzukehren, mit dem alles anfing.

Jüngere Beiträge von Miriam zu ihrem Masterstudium sind über ihre Übersichtsseite zu finden.

Autor: Miriam  |  Rubrik: studium  |  Jan 7, 2016
Autor: Miriam
Rubrik: studium
Jan 7, 2016

Studentenleben live

Weihnachtsferien

Nach einem bis jetzt recht anstrengenden Semester kamen die Weihnachtsferien genau richtig. Ich war schon wirklich ferienreif, nachdem wir ziemlich viele Referate halten oder Protokolle abgeben mussten. Deswegen war ich sehr froh, als die zwei Wochen Weihnachtsferien begannen.

Die erste Woche habe ich nicht viel gemacht. Ich bin zu meinen Eltern nach Nürnberg gefahren, habe viel geschlafen, viel mit meinen Eltern unternommen und die letzten Unisachen erledigt. Ich musste nämlich noch ein Protokoll fertig machen und ein Referat vorbereiten, das ich direkt nach den Ferien halten muss. In den Tagen vor Weihnachten habe ich noch die letzten Geschenke fertig gestellt, Schulfreunde getroffen und mit meiner Mama Plätzchen gebacken. Nach einer Woche war ich dann wieder gestärkt. Einerseits ist Weihnachten ja sehr schön, aber ich finde es auch immer ein bisschen anstrengend.

Dann war es aber auch schon vorbei mit den gemütlichen Ferien: Mein Freund war mit seinen Eltern über Weihnachten in Spanien und zusammen sind sie über Frankreich zurück gefahren. Ich bin mit dem Zug nach Lyon gefahren, um noch ein bisschen Zeit mit ihm und seiner Familie zu verbringen. Wir hatten drei sehr schöne Tage in Lyon und haben dort auch Neujahr verbracht. Die Altstadt von Lyon mit der Kathedrale und den römischen Ruinen finde ich wirklich sehenswert.

Danach sind wir von Lyon aus Richtung Deutschland gefahren, haben in Freiburg übernachtet und uns die Stadt angeschaut. Ich kannte Freiburg zwar schon, weil ein paar meiner Schulfreunde dort wohnen, aber ich hatte irgendwie schon wieder vergessen, dass es dort zum Beispiel das wunderbare Münster gibt.

Tags darauf haben wir uns Baden Baden angeschaut und sind nach Heidelberg gefahren. Auch hier haben wir wieder einen Stadtspaziergang gemacht – ich verstehe jetzt, warum die Stadt so touristenüberlaufen ist: Mir haben der Fluss, die alten Straßen und die Burg besonders gut gefallen.

Zum Abschluss fuhren wir nach Nürnberg weiter und verbrachten den Tag mit meinen Eltern. Leider dachte ich, ich hätte am darauffolgenden Montagmorgen eine Pflichtveranstaltung und hatte mir für Sonntagabend ein Bahnticket nach Leipzig gekauft, bevor ich eine E-Mail erhielt, dass die Veranstaltung ausfallen würde. Da ich das Ticket dann aber schon hatte, fuhr ich trotzdem am Abend noch nach Hause.

Autor: Maja  |  Rubrik: studium  |  Jan 5, 2016
Autor: Maja
Rubrik: studium
Jan 5, 2016

Studentenleben live

Schuldgefühle

Bald schon werde ich am Flughafen in Kapstadt sein und verzweifelt nach Anne Ausschau halten. Wir werden unser Mietauto abholen und in unser kleines Afrika-Abenteuer starten. So oder so ähnlich zumindest sollte es laufen.

Wenn ich jetzt gefragt werde, was ich die Ferien über mache, lasse ich mir aber lieber alles aus der Nase ziehen anstatt konkret zu werden. Und das hat den so simplen wie törichten Grund, dass ich mich mittlerweile wirklich ein wenig schuldig fühle. Von einer Arbeitskollegin wurde ich mit diesem neidvollen Blick angeschaut, der mir ziemlich genau zu verstehen gab, was sie dachte: Dass es ja wohl unglaublich sei, dass Studierende sich Afrika-Urlaube leisten können, während die Festangestellten Urlaubssperre hätten und am 10. Januar auch noch verkaufsoffener Sonntag sei.

Auch als ich dem Pärchen, bei dem ich babysitte, erklärte, dass ich meine Ferien ein wenig verlängern würde, hatte ich das Gefühl mich dafür rechtfertigen zu müssen, dass ich genügend Geld für eine solche Reise besitze. Als sie Studenten waren, hätten sie sich gefreut, spartanischen Urlaub in Südfrankreich zu machen, an andere Kontinente wäre ja gar nicht zu denken gewesen.

Ein bisschen kann ich das auch verstehen: Ich wäre ja auch neidisch auf mich selbst und ich war auch oft genug neidisch auf Menschen, die mehr Geld hatten als wir. Ich komme nun wirklich nicht aus einer reichen Familie, vielleicht muss ich ein bisschen die Reisen nachholen, die wir nie hatten. Aber hauptsächlich geht es wohl darum, dass ich sich bietende Gelegenheiten nicht verstreichen lassen will, weil ich Angst habe, dass sie so nicht wiederkommen.

Meine Mitbewohnerin sagt, dass es okay wäre, weil ich ja nicht einfach so nach Afrika reisen würde, sondern dort eine Freundin besuche. Eine gute Freundin wiederum sagt, Geld für Reisen auszugeben sei doch immerhin besser als sein Geld an teure Markentaschen zu verlieren. Und was sage ich? Ich weiß es nicht. Ein bisschen bleibt immer dieses Schuldgefühl und ich bin ganz froh, dass ich keine reichen Eltern habe und es mir erst jetzt im Studium begegnet.

Autor: Hannah  |  Rubrik: studium  |  Jan 4, 2016
Autor: Hannah
Rubrik: studium
Jan 4, 2016