Logo Bundesagentur für Arbeit
Logo Bundesagentur für Arbeit
  • Drucken
  • Versenden
  • PDF (Öffnet sich in neuem Fenster)

Kategorien

Bachelor live

Wir schaffen das!

An alle mitleidenden Seelen da draußen: Wir schaffen es durch die Klausurphase! Wir schaffen es, morgens um halb acht aufzustehen, um noch ein Schließfach und einen Sitzplatz in der Bib zu ergattern. Wir schaffen es, acht Stunden auf diesem Platz zu verharren, ganz egal welche Körperausdünstungen unser Bibnachbar ausstößt. Wir schaffen es, ein Semester in zwei Wochen (seien wir ehrlich, neun Tagen) aufzuholen. Und wir schaffen es unter all diesen Umständen, nicht unsere Nerven zu verlieren.
Es ist nun meine dritte und wohl letzte Klausurphase, da ich innerhalb von drei Semestern alle Prüfungen abgelegt habe, die ich für mein Studium brauche – selbst verschuldetes Leid also. Dafür muss ich aber in den verbleibenden drei Semestern meines Bachelorstudiums nicht mehr panisch für Klausuren mit exorbitant großer Stoffmenge lernen. In der anstehenden Klausur in Sozialpsychologie darf ich Notizen und Folien mitnehmen, denn unser Professor findet Bulimie-Lernen alles andere als sinnvoll. Dafür mussten wir wöchentlich Hausaufgaben abgeben, welche bewertet wurden. Ich bin so dankbar, dass ich bei dieser Klausur entlastet werde und mir „nur“ noch den Kopf mit Entwicklungspsychologie, Methodik und Pädagogischer Psychologie vollschlagen muss. Nebenbei arbeite ich fleißig an einem Referat und im Großen und Ganzen versuche ich, optimistisch zu bleiben.
Was diese Klausurphase von den vorigen unterscheidet, ist die Tatsache, dass es mir emotional gut geht. Dieses Mal muss ich diesen Stress nicht alleine überstehen, sondern habe einen Partner, der mir in Panikmomenten die Angst nimmt und mich wiederaufbaut. Das macht doch einen beträchtlichen Unterschied und ich schätze mich sehr glücklich, jemanden zu haben, der mir die Zuversicht zurückgibt, wenn sie mir mal kurz abhandenkommt.
Nur noch zwei Wochen, dann ist das Semester zu Ende. Danach steht eine großartige Zeit voller Urlaub, Praktika in Berlin und Frankfurt an – Freiheit ich komme!

Autor: Bo  |  Rubrik: studium  |  Feb 2, 2018
Autor: Bo
Rubrik: studium
Feb 2, 2018

Bachelor live

Schul-Feeling im Sprachkurs

In der Schule gehörte Englisch immer zu meinen Lieblingsfächern. Ich mochte die Sprache einfach gerne, habe oft englische Filme geschaut und englische Bücher gelesen. Französisch hingegen konnte mich nie ganz überzeugen: Natürlich klang die Sprache schön. allerdings verstand ich kaum eine Hörübung und alles, was ich selbst über die Lippen brachte, klang schlichtweg seltsam.
In der Zeit kurz vor dem Abitur habe ich mich auch für Freiwilligendienste in Frankreich beworben, war dann aber froh, dass es mit Spanien geklappt hat. Die Lehrerin meines dortigen Sprachkurses stand vor einer besonderen Herausforderung: In unserem Kurs waren neben mir noch meine französische Mitfreiwillige sowie Austauschstudierende aus aller Welt. Wir konnten uns auf Spanisch verständigen, aber sie konnte uns keine Vokabeln oder schwierige Grammatikteile in unsere jeweilige Muttersprache übersetzen – es waren schlicht zu viele verschiedene.
Meine Universität in Bonn bietet die Möglichkeit, kostenlose Sprachkurse zu belegen. Aber bis zu diesem Semester hat es bei mir nie geklappt: Zeitgleich zum Spanischkurs, den ich belegen wollte, hatte ich eine Pflichtvorlesung und für den Arabischkurs gab es so viele Anmeldungen, dass gelost werden musste und ich keinen Platz bekam. In diesem Semester hat es dann mit einem Französischkurs geklappt: Endlich!
Gleich in den ersten Stunden wurde mir jedoch klar: Sprachkurse erinnern mich an Schulunterricht. Man stottert mehr oder weniger unbeholfen und wenn man die eigenen Sätze testweise ins Deutsche übersetzt, ergeben sie keinen Sinn mehr. Im Vergleich zu meinem eigentlich geplanten Arabischkurs hatte ich mit Französisch wohl noch eine relativ leichte Sprache erwischt – und doch erschien mir die Grammatik mitunter wie ein Rätsel.
Es dauerte einige Wochen, bis sich das besserte. Mittlerweile fällt es mir leichter, kurze Texte zu schreiben, und ich verzweifle nicht mehr an den Hausaufgaben. Schön finde ich Französisch aber weiterhin nur, wenn zum Beispiel meine aus Frankreich stammende Sprachlehrerin spricht. Sage ich hingegen etwas, klingt das kein bisschen schön …

Autor: Marie  |  Rubrik: studium  |  Feb 1, 2018
Autor: Marie
Rubrik: studium
Feb 1, 2018

Bachelor live

Ein freiwilliges Praktikum

Das Ende der Vorlesungen rückt näher und irgendwo – ganz hinten am Horizont, zwischen Lernen, Klausuren und Hausarbeiten – blitzen tatsächlich schon wieder die Semesterferien auf. Nach den Abgabefristen sind es dieses Mal genau vier Wochen, in denen ich nichts für die Uni tun muss. Ich hatte überlegt, in dieser Zeit hauptsächlich meinem Nebenjob nachzugehen und Geld zu verdienen. Allerdings kam mir dieser Plan ziemlich langweilig vor, da ich bereits die Semesterferien zuvor so verbracht habe.
Also habe ich mich dazu entschieden, die Zeit für ein Praktikum zu nutzen. Da es in vier kurzen Wochen schwer ist, etwas völlig Neues zu lernen und ich als Praktikantin trotzdem gerne mehr Arbeit abnehmen möchte, als zu verursachen, habe ich nach etwas gesucht, was mir nicht völlig fremd ist. Falls ihr meinen Blog schon länger verfolgt, wisst ihr, dass mir die Arbeit während meines Freiwilligen Sozialen Jahres Kultur sehr viel Spaß gemacht hat und ich jederzeit wieder in der Kulturbranche arbeiten würde. Also habe ich auf gut Glück nach Stellen gesucht, die meinem FSJ Kultur nahe kommen – und wurde tatsächlich fündig.
Die Stabsstelle für Kultur des Landkreises Marburg-Biedenkopf hatte eine Praktikumsstelle ausgeschrieben, die sehr spannend klang! Ich schickte meine Bewerbungsunterlagen los und bekam noch am selben Tag eine Einladung zu einem Vorstellungsgespräch. Das Gespräch einige Tage später lief zum Glück sehr locker ab. Ich berichtete von meinen Erfahrungen aus dem FSJ und erfuhr, welche größeren Projekte anstehen und welche Aufgaben ich bei diesen übernehmen könnte. Am Ende des Gesprächs bekam ich dann eine Zusage, die ich sofort annahm! Ich hatte gar nicht damit gerechnet, dass es so einfach und schnell gehen könnte. Nun freue ich mich sehr auf mein vierwöchiges Praktikum, von dem ich ab März mehr berichten werden!