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Barrierefrei promovieren

Auf der Überholspur

Autor:
Daniela

Rubrik:
beruf & karriere

27.05.2019

Früher haben einige um mich herum gescherzt: „Bevor du deine Doktorarbeit beendest, verabschiedet sich deine Betreuerin in den Ruhestand.“ Das war vor zwei, drei Jahren und ich bin immer fest entschlossen gewesen, es nicht so weit kommen zu lassen.

Aber jetzt ist es doch passiert: Meine zuständige Professorin zog Anfang April einen Schlussstrich unter ihre Lehre und den universitären Alltag.

Mitte Mai gab es noch eine Tagung, die ihre jüngste Doktorandin organisiert hatte. Sie ist sehr gelobt worden, weil alles so reibungslos verlaufen ist. Außerdem hat diese Promotionsstudentin, stellvertretend für alle anderen, eine Abschiedsrede für unsere Doktormutter gehalten und sich bedankt, zu diesem Anlass sprechen zu dürfen. Ich hätte das auch als eine Ehre empfunden. Gleichzeitig dachte ich mir: Hey, die hat es geschafft. Sie hat nicht nur eine Tagung organisiert, sondern auch noch einen sauber formulierten, gut gestalteten Vortrag gehalten. Dafür bewundere ich sie, denn sie ist wirklich im Wissenschaftsbetrieb angekommen und befindet sich sozusagen auf der Überholspur.

Unsere Mentorin hat den Beitrag geliefert, mit dem die Tagung abgerundet wurde. Zugleich war das ihre persönlich letzte Vorlesung, mit dem Thema: „Die große amerikanische Aloe – Christoph Jacob Trew und seine Sammlungen“.

 

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