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Ingenieurwesen? Ja, bitte!

Schicksal

Autor:
Elke

Rubrik:
studium

03.02.2010

Langsam beschleicht mich das Gefühl, dass mein Leben gar nicht so richtig in meinen Händen liegt. Es hat mit meiner Ausbildung angefangen (das hatte sich auch so mysteriös ergeben, von allein), ging mit meiner Arbeitsstelle und dem Studium weiter und jetzt ist es schon wieder passiert. Alle machen sich unendlich heiß bezüglich ihrer beruflichen Zukunft und ich sehe alles entspannt. Lasse die Zeit erst mal ran kommen, verschicke eine einzige Bewerbung, werde zum Gespräch eingeladen und jetzt hab ich den Job. Vielleicht gibt es ja das Schicksal wirklich.

Ich habe einen Arbeitsplatz in Berlin. In etwa einem Monat geht es los. Eine passende Wohnung konnte ich noch nicht finden, aber ich habe – ganz klischeehaft – trotzdem schon genaue Vorstellungen von meinem Badspiegel, dem Besteckset in der Küche und der Kissen-Gardinen-Kombination von IKEA in meinem zukünftigen Wohnzimmer.

Dabei habe ich meine Bachelorthesis noch nicht mal fertig. Ich dachte zwar schon vor zwei Wochen, dass ich fast vor der Vollendung stehe. Doch kommt man mit jedem neuen Buch wieder auf andere Ideen, baut nochmal das eine oder andere Kapitel um, schmeißt eine Grafik raus und fügt stattdessen lieber eine Tabelle ein.

Nächste Woche habe ich wieder einen Termin bei meinem Betreuer, um die letzten Fragen zu klären. Dann muss ich noch die übrigen Berechnungen beenden, meine Zusammenfassung und den Ausblick formulieren und dann war es das auch schon wieder.

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