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Ingenieurwesen? Ja, bitte!

Der Physik-Leistungskurs zahlt sich aus

Autor:
Till

Rubrik:
studium

09.09.2008

Zu den Pflichtveranstaltungen im ersten Semester gehörte auch die Veranstaltung „Physik für Ingenieure". Diese teilte sich auf in eine Vorlesung und Laborübungen, in denen man in kleinen Gruppen Versuche machte und diese in umfangreichen Protokollen dokumentierte.

An der Vorlesung schieden sich die Geister wie sonst fast nie: Während einige den ganzen Stoff bereits aus der Schule kannten - zu denen gehörte auch ich, da ich Physik-LK hatte - verfügten andere über fast kein Vorwissen und mussten dies durch entsprechende Mehrarbeit ausgleichen. Für die Erstgenannten bedeutete dies, dass man die Vorlesung getrost ausfallen lassen konnte und so den gesamten Freitag frei hatte!

Spannender waren da schon die Laborübungen, die außerdem Pflicht waren. Hier bestimmte man Trägheitsmomente, untersuchte das Verhalten von Wasserdampf oder ermittelte experimentell die Schallgeschwindigkeit. Die dabei anfallenden Messergebnisse trugen wir in Listen ein, auf deren Basis man dann später Graphen erstellen, Gleichungen ableiten und Konstanten bestimmen konnte.

Diese Übungen waren im ersten Semester eine sehr willkommene Abwechslung zu den ansonsten recht trockenen und abstrakten Inhalten aus den anderen Veranstaltungen. Tatsächlich mal Wissen praktisch anzuwenden, war etwas, wozu man in der Anfangsphase des Studiums eher selten Gelegenheit hatte.

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