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Ingenieurwesen? Ja, bitte!

Zurück in die Grundschule

Neben den hochkomplizierten Börsenabläufen und -zusammenhängen, die wir in der letzten Vorlesung vermittelt bekommen hatten, bot mir der sonst so anspruchsvolle Mittwoch eine kleine, angenehme Ausnahme. Ich habe nämlich etwas gemacht, was ich schon seit dem Heimatkundeunterricht in der Grundschule nicht mehr getan habe. Und genau dahin fühlte ich mich versetzt, als ich mit einer Flasche Klebstoff in der Hand ein Anschauungsobjekt in meinen Hefter einklebte.

Früher waren es Laubbaumblätter und jetzt sind es Silizium-Wafer. Ein Wafer ist eine kreisrunde oder quadratische, zirka einen Millimeter dicke Scheibe. Sie stellt das Substrat (= materielle Grundlage) dar, auf dem elektronische Bauelemente durch verschiedene technische Verfahren hergestellt werden. Unser Professor dachte sich, dass nach all der abstrakten Behandlung der verschiedenen existierenden Kristallgitter und technologischen Teilschritte zur Herstellung eines Wafers eine konkrete Vorstellung vom Endprodukt ganz hilfreich für unser Verständnis wäre.

Und außerdem: Was früher gut war, nämlich anschaulicher Unterricht, kann heute nicht zum Schaden sein.

Autor: Elke  |  Rubrik: studium  |  Dec 2, 2008
Autor: Elke
Rubrik: studium
Dec 2, 2008

Ingenieurwesen? Ja, bitte!

"An der Börse ist alles möglich, auch das Gegenteil."

Heute besuchte uns in der Energielogistik-Vorlesung der zweite Gastdozent: der Leiter der Handelsabteilung eines großen europäischen Energiekonzerns. Drei Stunden berichtete er von den Abläufen an der Strombörse. Neben vielen betriebswirtschaftlichen Informationen und Definitionen wie „Terminmarkt", „Sportmarkt" und „Optionen" erfuhren wir auch, dass der Strom, ehe er aus der Steckdose entnommen wird, bereits zirka achtmal gehandelt wurde. Wir bekamen Einblicke in die Preisbildung sowie politische Aspekte und durften in mehreren Diskussionen auch unsere Meinung zu verschiedenen Investitionsbeispielen mitteilen.

Mit der Liberalisierung des Strommarktes, also dem Abbau staatlicher oder gesellschaftlicher Eingriffe und Vorschriften, hat sich viel geändert. „Im Prinzip ist einfach alles komplizierter geworden", so unser Gast. Wenn man es aber als Unternehmen clever anstellt, könne man von der neuen Situation auch profitieren. Vor den Risiken an der Börse sei allerdings niemand gefeit: Man könne viel Profit, aber auch Einbußen erzielen. Dies unterstrich auch die Abschlussfolie des Vortrags mit einem aussagekräftigen Zitat: „An der Börse ist alles möglich, auch das Gegenteil."

Autor: Elke  |  Rubrik: studium  |  Dec 1, 2008
Autor: Elke
Rubrik: studium
Dec 1, 2008

Ingenieurwesen? Ja, bitte!

Erste Prüfung mitten im Semester

Den ersten Tag der neuen Woche haben mein Praktikumspartner und ich fast komplett im Beleuchtungstechnik-Labor verbracht. Da unser Thema recht schwammig definiert ist, ist noch nicht einmal richtig klar, welches Problem wir nun letztendlich genau bearbeiten werden. Und mit jeder abgearbeiteten Frage stehen sofort zwei neue im Raum. Mehr als zehn Jahre alte Technik macht uns das Leben zusätzlich schwer: fehlende Komponenten, Kompatibilitätsprobleme mit Hard- und Software und kein Ende in Sicht...

Außerdem gab es in dieser Woche die erste von zwei großen Hausarbeiten im Fach „Elektrische Netze". Da der Stoff so umfangreich ist, dass die 90 Minuten einer Prüfung nicht reichen um ihn abzuprüfen, werden die ersten beiden Teilbereiche von uns als Hausarbeit bearbeitet.

Und außerdem liegt in der nächsten Woche bereits die erste von drei schriftlichen Prüfungen in meiner Wahlpflichtveranstaltung zur Ausbildung als Sicherheitsfachkraft an. Allerdings scheint das alles nicht all zu schwer zu werden. Eher zu vergleichen mit der theoretischen Fahrschulprüfung: 100 Multiple-Choice-Fragen und drei Stunden Zeit - das dürfte grade noch zu schaffen sein ;-)

Autor: Elke  |  Rubrik: studium  |  Nov 30, 2008
Autor: Elke
Rubrik: studium
Nov 30, 2008