interaktiv

Die Lehrer von morgen

Das NatFak-Festival

Autor:
Janna

Rubrik:
studium

24.07.2018

Mit einer meiner besten Unifreundinnen und einigen Leuten aus der Fachschaft hatte ich beschlossen, bei einem Event der naturwissenschaftlichen Fakultät der Uni Bonn, dem NatFak-Festival, mitzuarbeiten. An einem Samstag im Juni war der Platz hinter den neuen Hörsälen prall gefüllt mit Menschen. Die 200-Jahr-Feier der Uni Bonn, in deren Kontext auch das NatFak-Festival stattfand, lockte viele Menschen an, Studierende wie auch andere Bürger der Stadt. Ein paar Stunden blieben mir zu Beginn, um selbst über das Festivalgelände zu laufen, Bands anzugucken und die gute Stimmung zu genießen – dann begann unsere Schicht.
Zwei Stunden arbeiteten wir zu acht am Bierstand, nahmen Bestellungen entgegen, gaben Getränke aus und kassierten. Die Stimmung war gut, doch nach Problemen wie „wir haben keine Zwei-Euro-Stücke mehr, die wir für das Becherpfand rausgeben können“, „wir haben kein fließend Wasser“ oder „das Fass ist alle, wir brauchen dringend ein neues“ war ich relativ froh, als ich um 21 Uhr abgelöst wurde und mit den anderen der letzten Band lauschen konnte.
Danach war der Abend aber noch lange nicht zu Ende. Die Organisatoren hatten das Festival so geplant, dass es sich kostentechnisch selbst trug – dazu gehörte, dass sie uns Helfern kein Honorar zahlen konnten. Dafür bekamen wir neben den Helfershirts und Freigetränken ein Festivalbändchen umsonst, das zusätzlich zwei Getränke zum Preis von einem in einer Altstadtkneipe, eine große Pizza zum Preis einer kleinen Pizza bei der Kultpizzeria am Hauptbahnhof und vor allem den kostenfreien Eintritt in einen Club beinhaltete. Im Anschluss gingen wir also feiern. Es war halb fünf Uhr morgens, als ich endlich im Bett lag, ziemlich zufrieden mit dem Tag und der Entscheidung, beim Festival mitzuhelfen – im nächsten Jahr gerne wieder!

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