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Die Lehrer von morgen

Die erste Fahrt

Autor:
Eva

Rubrik:
studium

17.05.2019

Neulich war es endlich soweit: Wir testeten unseren renovierten Wohnwagen! Da wir uns langsam an das Campingleben herantasten wollten, entschieden wir uns, nur bis nach Bad Staffelstein zu fahren, eine Kleinstadt am Main nahe Bamberg.
Voll bepackt tuckerten wir mit unseren 80 Stundenkilometern über die Autobahn. Das Wetter zeigte sich leider nicht von seiner besten Seite, doch das verdarb uns nicht unsere Vorfreude. Am Campingplatz angekommen, suchten wir uns ein nettes Plätzchen für den Wohnwagen. Wir erkundeten die Anlage und richteten uns den Wagen gemütlich ein. Nach einer kleinen Mahlzeit machten wir eine Fahrradtour. Eingepackt in meine Winterjacke und mit Schal und Handschuhen fuhren wir an verschiedenen Seen und Feldern vorbei. Und zum Abschluss des Tages grillten wir.
Am nächsten Morgen holte ich frische Brötchen für ein gemütliches Frühstück. Da das Wetter nicht besser wurde, entschieden wir uns, ins Thermalbad zu gehen. Bad Staffelstein ist ein Kurort, der bekannt für seine wundervolle Therme und seinen tollen Kurpark ist.
Der darauffolgende Tag war ein prächtiger sonniger Tag. Wir fuhren mit dem Zug nach Bamberg und machten dort eine kleine Bootsfahrt. Wir besichtigten den Dom und fühlten uns in der eng bebauten Stadt mit ihrem entzückenden Fachwerk sehr wohl. Am Abend kehrten wir in eine Gaststätte ein und ließen es uns schmecken.
An unserem letzten Tag mussten wir unser Gepäck wieder gut verstauen. Wir zurrten die Fahrräder fest und machten unseren Wohnwagen wieder startklar. Es ist faszinierend, wie schnell man sich auf so einem Campingplatz zuhause fühlt. Die Camper unterhalten sich viel miteinander und tauschen sich aus, was im Hotel eher weniger der Fall ist.
Alles in allem gefällt es mir wahnsinnig gut, mit dem Wohnwagen unterwegs zu sein. Ich liebe es, morgens aufzuwachen und die Natur gleich vor der Tür zu haben. Diese Art zu reisen gibt mir viel Ruhe und Zufriedenheit.

 

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