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Die Lehrer von morgen

Das Praxissemester

Wenn ich an das Praxissemester zurückdenke, fällt mir Vieles ein, das ich kritisieren kann. Der schulpraktische Teil war größtenteils super und hat mich darin bestärkt, dass Lehrerin der richtige Beruf für mich ist.
Problematisch war jedoch das ganze Drumherum. Die zwei verpflichtenden Unterrichtsbesuche waren stressig, aber durchaus sinnvoll, weil man dadurch Feedback bekommt. Durch die Seminare des Zentrums für schulpraktische Lehrerausbildung wurde man aber ständig aus dem Schulalltag gezogen. Den dort besprochenen Stoff fand ich für teilweise noch irrelevant.
Dazu kam der universitäre Teil des Praxissemesters. Durch die Projektarbeiten hatten wir weniger Zeit für die eigentliche Schulpraxis und auch die die Semesterferien fielen größtenteils flach. Statt Urlaub zu machen, musste ich Daten aufbereiten, theoretische Hintergründe erarbeiten und Texte verfassen. Angesichts der Tatsache, dass auch noch die letzten vier Wochen der Sommersemesterferien für das Praxissemester geopfert werden mussten, ist klar, warum das Praxissemester den Ruf hat, besonders hart zu sein.
Das Praxissemester war außerdem sehr zeitaufwendig. Nebenher zu arbeiten war kaum möglich. Für mich war das unproblematisch, weil ich von meinen Eltern gesponsert werde, andere Studierende brachte dies in finanzielle Bedrängnis. Als Pflichtpraktikum wird die Arbeit an der Schule auch nicht bezahlt, sodass man schauen muss, wie man sein Leben finanziert.
Insgesamt halte ich es für wichtig, bereits im Studium längere Zeit an der Schule zu verbringen – die damit verbundenen Reglementierungen sind jedoch sehr unpraktisch und kommen den Studierenden kaum entgegen. Für die nächsten Generationen hoffe ich, dass einzelne Punkte optimiert werden.

Autor: Janna  |  Rubrik: studium  |  May 28, 2019
Autor: Janna
Rubrik: studium
May 28, 2019

Die Lehrer von morgen

Neues Semester, neues Glück

Ein neues Sommersemester hat begonnen. Begleitet von herrlichem Sonnenschein besuchte ich mein erstes Seminar: Unterrichts- und Bildungsforschung.
Dieses Semester wird etwas entspannter, was Leistungsnachweise betrifft. Ich muss nur ein Referat und eine Unterrichtsstunde halten. Zudem muss ich im August meine Zulassungsarbeit abgeben. Dafür steht keine Klausur an, für die ich pauken muss.
In meinem vorletzten Semester habe ich nicht mehr so viele Creditpoints zu erbringen wie in den vorherigen. Aus diesem Grund entschloss ich mich, mir eine Nebenbeschäftigung zu suchen und arbeitete einen Probetag als Frühstücksdame in einem Hotel. Eine Freundin, die dort früher gearbeitet hatte, hat mich darauf gebracht.
Um 6.30 Uhr ging es los. Ich musste das Frühstücksbuffet vorbereiten und es für die Gäste immer wieder auffüllen. Sauber machen, einkaufen gehen und die Hotelzimmer checken waren weitere Aufgaben. Ich freue mich, dass ich den Job bekommen habe! Der Vorteil an dieser Arbeit ist, dass ich mir frei einteilen kann, an welchen Tagen ich arbeiten möchte. Zudem habe ich ab 14 Uhr frei und Zeit für andere Dinge. Außerdem tue ich etwas Sinnvolles und vertrödele meine Zeit nicht nur mit Seriengucken. Ich hoffe, dass mir diese Abwechslung zum Studium gut tut.

Autor: Eva  |  Rubrik: studium  |  May 24, 2019
Autor: Eva
Rubrik: studium
May 24, 2019

Die Lehrer von morgen

Die erste Fahrt

Neulich war es endlich soweit: Wir testeten unseren renovierten Wohnwagen! Da wir uns langsam an das Campingleben herantasten wollten, entschieden wir uns, nur bis nach Bad Staffelstein zu fahren, eine Kleinstadt am Main nahe Bamberg.
Voll bepackt tuckerten wir mit unseren 80 Stundenkilometern über die Autobahn. Das Wetter zeigte sich leider nicht von seiner besten Seite, doch das verdarb uns nicht unsere Vorfreude. Am Campingplatz angekommen, suchten wir uns ein nettes Plätzchen für den Wohnwagen. Wir erkundeten die Anlage und richteten uns den Wagen gemütlich ein. Nach einer kleinen Mahlzeit machten wir eine Fahrradtour. Eingepackt in meine Winterjacke und mit Schal und Handschuhen fuhren wir an verschiedenen Seen und Feldern vorbei. Und zum Abschluss des Tages grillten wir.
Am nächsten Morgen holte ich frische Brötchen für ein gemütliches Frühstück. Da das Wetter nicht besser wurde, entschieden wir uns, ins Thermalbad zu gehen. Bad Staffelstein ist ein Kurort, der bekannt für seine wundervolle Therme und seinen tollen Kurpark ist.
Der darauffolgende Tag war ein prächtiger sonniger Tag. Wir fuhren mit dem Zug nach Bamberg und machten dort eine kleine Bootsfahrt. Wir besichtigten den Dom und fühlten uns in der eng bebauten Stadt mit ihrem entzückenden Fachwerk sehr wohl. Am Abend kehrten wir in eine Gaststätte ein und ließen es uns schmecken.
An unserem letzten Tag mussten wir unser Gepäck wieder gut verstauen. Wir zurrten die Fahrräder fest und machten unseren Wohnwagen wieder startklar. Es ist faszinierend, wie schnell man sich auf so einem Campingplatz zuhause fühlt. Die Camper unterhalten sich viel miteinander und tauschen sich aus, was im Hotel eher weniger der Fall ist.
Alles in allem gefällt es mir wahnsinnig gut, mit dem Wohnwagen unterwegs zu sein. Ich liebe es, morgens aufzuwachen und die Natur gleich vor der Tür zu haben. Diese Art zu reisen gibt mir viel Ruhe und Zufriedenheit.

 

Autor: Eva  |  Rubrik: studium  |  May 17, 2019
Autor: Eva
Rubrik: studium
May 17, 2019