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Schülerleben live

Reise ins Elsass

In der zweiten Ferienwoche ging es für mich ins Elsass. Rund dreieinhalb Stunden fuhr ich mit dem Zug nach Straßburg, für nur 21 Euro mit dem Baden-Württemberg-Ticket Young. Es war für mich die erste Reise, die ich ganz alleine bestritt – ich und mein großer Backpacker-Rucksack, den ich von meinen Eltern zu Weihnachten geschenkt bekommen habe.
Für mich stand bei dieser Reise nicht das Touristische im Vordergrund, sondern vor allem, dass ich mein Französisch kurz vor den Kommunikationsprüfungen Mitte Juni noch verbessern kann. Deshalb entschied ich mich bewusst gegen ein Hostel oder eine Jugendherberge. Im Internet habe ich schon vor langer Zeit von der Plattform „Couchsurfing“ gelesen. Dort können sich Gastgeber anmelden, um für meistens ein oder zwei Nächte jemanden bei sich kostenlos übernachten zu lassen. Die Hosts (Gastgeber) werden dann von den Reisenden bewertet. Natürlich waren meine Eltern sehr skeptisch, dass ich bei Fremden übernachten werde.
Doch die Bedenken stellten sich als absolut unbegründet heraus: Ich habe bei zwei verschiedenen Hosts übernachtet und ich habe mich mit beiden gut verstanden. Mit dem Einen ging ich zum Beispiel abends essen, anschließend sprachen wir noch fast vier Stunden lang auf Französisch. Er verbesserte mich und meine Aussprache immer wieder, was mir sehr weiterhalf. Und man kann es sich kaum vorstellen, aber am nächsten Tag dachte ich manchmal schon in der Fremdsprache. Alles in allem, verbrachte ich eine sehr schöne Woche in den Städten Straßburg, Mülhausen und Colmar, und lernte eine Menge neuer Wörter.
Ich plane schon jetzt meine Andalusien-Rundreise Anfang Juli direkt nach dem Abiball. Da werde ich auf jeden Fall wieder couchsurfen. Dann heißt es: Spanisch lernen und sprechen für mein Praktikum bei einer deutschen Zeitung in Alicante ab August. Ich freue mich schon sehr!

Autor: Tobias  |  Rubrik: orientieren  |  Jun 13, 2018
Autor: Tobias
Rubrik: orientieren
Jun 13, 2018

Schülerleben live

Ein Ausflug nach Dresden

Wenn man bei uns im Deutsch-Leistungskurs ist, hat man das Los gezogen, seine seltene Freizeit in Theatern zu verbringen. Diese Ausflüge sind keine Pflicht, aber wer sagt schon Nein zu einer Fahrt nach Dresden?
Die 100. Aufführung von Shakespeares „Hamlet“ war also der Grund, weshalb ich am Pfingstsonntag nicht entspannt zu Hause saß, sondern im Zug nach Dresden. Im Nachhinein war dieser Ausflug eine schöne Abwechslung am langen Wochenende, schließlich bin ich nicht alle Tage in der Landeshauptstadt. Da wir vor der Theateraufführung noch etwa zwei Stunden Zeit hatten, konnten wir ein paar sehenswerte Orte in der Altstadt besuchen und uns die Füße vertreten. Das war auch nötig, da die Aufführung drei Stunden ging und die Sitzreihen kaum enger hätten sein können.
In Bezug auf Theateraufführungen bin ich zwiegespalten. Grundsätzlich sehe ich gerne das eine oder andere Werk auf der Bühne. Doch in letzter Zeit waren die meisten Aufführungen, die ich besucht habe, meiner Meinung nach nicht besonders gut umgesetzt. Aber von „Hamlet“ wurde ich positiv überrascht. Die Dresdner Inszenierung ist auf jeden Fall sehenswert, auch wenn ich von der Schlussszene ein wenig enttäuscht war – aber ich möchte nichts spoilern!
Vor der Rückfahrt nach Leipzig hatten wir jede Menge Glück: Ganz knapp haben wir noch die letzte Straßenbahn ergattert, die uns rechtzeitig vor der Abfahrt unseres Zuges zum Hauptbahnhof Dresden fuhr und dort konnten wir uns zwei Minuten vor Ladenschluss Verpflegung für die Fahrt kaufen. Der Ausflug nach Dresden wird mir gut in Erinnerung bleiben.

Autor: Laura  |  Rubrik: orientieren  |  Jun 7, 2018
Autor: Laura
Rubrik: orientieren
Jun 7, 2018

Schülerleben live

Ferienzeit

Endlich habe ich zwei Wochen Ferien – und diesmal auch tatsächlich frei, denn ich muss nicht die ganze Zeit aufs Abitur lernen wie in den Osterferien. Leider ist der Abi-Stress noch nicht ganz vorüber, denn nach den Ferien ist Klausuren-Endspurt. In der ersten Woche muss ich die letzten drei Klausuren meiner Schulzeit schreiben – und das in meinen ungeliebten Nebenfächern Musik, Geschichte und Biologie. Aber jetzt genieße ich erst mal die freie Zeit und werde erst am letzten Wochenende mit dem Lernen beginnen.
Die erste Ferienwoche habe ich bei meiner Schwester in München verbracht. Es war sehr schön, nach dem Abitur mal etwas anderes als nur die Schule und mein Heimatdorf zu sehen. Leider musste meine Schwester immer sehr lange arbeiten, wir konnten uns aber wenigstens abends noch sehen und gemeinsam essen gehen.
Tagsüber besuchte ich verschiedene Sehenswürdigkeiten, zum Beispiel den berühmten Marienplatz mit der Frauenkirche. Außerdem war ich im Englischen Garten und beobachtete die Surfer auf der Eisbachwelle. Von den Jugendmedientagen im November 2017 kannte ich noch einen Jungen, mit dem ich mich nachmittags kurz traf. Zusammen machten wir Fotos vom Schloss Nymphenburg. Ein weiteres Highlight war die Aussicht vom Turm der Kirche St. Peter über ganz München. Für nur einen Euro hatte ich einen atemberaubenden Ausblick. Einziges Manko: Erst nach über 300 Stufen erreicht man die Plattform. Aber gelohnt hat sich der Aufstieg allemal!

Autor: Tobias  |  Rubrik: orientieren  |  Jun 5, 2018
Autor: Tobias
Rubrik: orientieren
Jun 5, 2018