interaktiv

Studieren im Ausland

Das Chaos nach dem Sturm

Autor:
Katharina

Rubrik:
studium

07.11.2012

Sandy ist nach einer Nacht verschwunden, aber ihre Folgen werden noch lange zu spüren sein. Nicht nur sind hier auf Long Island etliche Bäume samt Wurzeln aus der Erde herausgerissen worden, viele Menschen haben nun mit den Schäden an ihren Häusern zu kämpfen. In einem kalten Haus leben zu müssen ist wirklich schrecklich. Jedoch sind die Amerikaner, was Freundlichkeit und Nächstenliebe angeht, meiner Meinung nach nicht zu schlagen. Nach Tag drei ohne Strom klopfte unser Nachbar an unserer Tür und bat uns an, seinen Strom-Generator mit uns zu teilen. Nun hatten wir also drei Stromstecker in unserem Haus und waren dementsprechend froh, wenigstens einen heißen Kaffee kochen und den Kühlschrank anstellen zu können. Abgesehen vom Stromausfall für insgesamt acht Tage ist unserem Haus hier auf Long Island nichts passiert. Der „positive“ Nebeneffekt ist, dass das College für eine ganze Woche geschlossen war, ich also nicht dem Straßenverkehr ausgeliefert war. Warum? Der Highway, den ich täglich zum College nehme, führt direkt von Long Island nach Manhattan. Da sämtliche Tunnel, die nach Manhattan führen, entweder eine „at-least-three-people-in-the-car-rule“ hatten oder komplett gesperrt wurden, herrschte auf diesem Highway Dauerstau. Hoffentlich hat sich die Situation in der nächsten Woche normalisiert, denn es warten zwei Midterm Exams auf mich, die ich unbedingt mit Bestnote abschließen möchte, um meinem Ziel, „glatte eins“ in diesem Semester gerecht zu werden.

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