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Studieren im Ausland

Portugiesisch für ausländische Studierende

Autor:
Esther

Rubrik:
studium

25.08.2014

Am darauffolgenden Montag sollte der Portugiesisch-Kurs für ausländische Studierende stattfinden. Ich war gespannt. Im akademischen Auslandsamt hatte man mir gesagt, dass er eigentlich immer sehr beliebt bei den Austauschstudenten ist. Ich war nur etwas verwundert, dass sowohl Melanie, meine französische Mitbewohnerin, die noch kein Portugiesisch konnte, als auch Polo, der Mexikaner, der über uns wohnte und Spanisch sprach, gemeinsam mit mir im Kurs waren.

Als wir ankamen, wurden wir jeweils einzeln zur Lehrerin hereingebeten, unterhielten uns kurz mit ihr und wurden daraufhin in verschiedene Gruppen eingeteilt. In meinem Kurs waren außer mir noch drei Französinnen, ein Belgier, eine Kanadierin, eine Japanerin, ein Mexikaner und zwei Amerikanerinnen. Wir hatten wirkliches Glück mit unserer Lehrerin, denn sie war einfach klasse. Dadurch, dass wir alle schon relativ fortgeschritten waren, uns aber Sprachtraining und Kenntnisse im Verfassen wissenschaftlicher Texte fehlte, bestand der Kurs einerseits aus Grammatikübungen, andererseits wurden uns auch wissenschaftliche Formulierungen beigebracht.

Zudem gab es einen kulturellen Teil. Jede Woche wurde ein anderes Thema behandelt. Wir lasen Texte, diskutierten und hielten Präsentationen. So sprachen wir in einer Sitzung über die regionalen Unterschiede in der brasilianischen Küche und den Einfluss, den Indigene, Afrikaner und Europäer auf die jeweiligen Speisen hatten. Ein anderes Thema war brasilianische Musik. Hier lernten wir etwas über die verschiedenen Arten des Samba und über Forró, einen Paartanz, der ursprünglich aus dem Nordosten Brasiliens kommt, mittlerweile aber im ganzen Land getanzt wird. Aber auch verschiedene Religionen Brasiliens und die Rivalität zwischen ihnen wurden angesprochen.

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