Logo Bundesagentur für Arbeit
Logo Bundesagentur für Arbeit
  • Drucken
  • Versenden
  • PDF (Öffnet sich in neuem Fenster)

Kategorien

Studieren im Ausland

Zu perfekt, um wahr zu sein!

Thais hatte recht gehabt. Man konnte nicht anders als Jericoacoara zu lieben. Kein Auto durfte in den Ort hineinfahren. Es gab nur Boogies, die das Gepäck der Leute zu den jeweiligen Unterkünften brachten und den Touristen Fahrten zu den nahegelegenen Lagunen anboten. Außerdem liefen eigentlich alle Leute barfuß herum, da die Straßen und Wege aus Sand bestanden. Es gab wunderschöne Läden mit Kunsthandwerk und tolle Restaurants und Bars. Tagsüber machten wir mit den Boogies Ausflüge zu den schönsten Lagunen.

Als wir an der „Lagoa do Paraíso“ ankamen, konnten wir unseren Augen kaum trauen. Der Name hatte nicht zu viel versprochen. Es sah wirklich aus wie im Paradies. Der Strand war strahlend weiß und im türkisen, kristallklaren Wasser waren Hängematten angebracht, in denen man Caiprinhas trinken konnte. Zudem hatten wir wirkliches Glück, da wir außerhalb der Hauptsaison gekommen waren. Die Strände waren relativ leer und die Preise der Unterkünfte nicht allzu teuer. Nachmittags kehrten wir ins Dorf zurück, aßen in einem der kleinen Restaurants Fisch oder Krabben, um dann abends den Sonnenuntergang von einer riesigen Sanddüne aus zu beobachten. Und danach begannen auch schon die Partys am Strand. Kleine Stände eröffneten ihre Bars, an denen sie die unterschiedlichsten Cocktails anboten, und verschiedene Gruppen begannen in einer Runde Samba und Pagode zu spielen. Es war einfach alles zu perfekt, um wahr zu sein!

Am letzten Abend feierten schließlich Paolo, einer der Mexikaner, und ich unseren Geburtstag. Unsere Freunde hatten 23 Kerzen für uns in den Sand gesteckt und angezündet, einen Kuchen in der Jugendherberge für uns gebacken und die Musiker am Strand gefragt, ob sie für uns nicht einen Geburtstagssamba spielen könnten. Wir waren uns einig: Einen schöneren Geburtstag hätten wir uns nicht wünschen können!

Autor: Esther  |  Rubrik: studium  |  Feb 11, 2015
Autor: Esther
Rubrik: studium
Feb 11, 2015

Studieren im Ausland

Wüste in Brasilien

Dann kam der große Tag. Thais und ihr Freund Pedro standen mit einem riesigen Auto vor der Tür unseres Apartments und holten uns ab für die große Reise nach Jeri. Wir hatten so viel Gepäck, dass es so aussah, als ob wir für mehrere Monate verreisen würden und nicht nur für ein verlängertes Wochenende. Dementsprechend brauchte es eine Weile, bis alles eingeladen war. Die Fahrt dauerte gute fünf Stunden, wobei wir das letzte Stück nur am Strand entlang und durch riesige Sanddünen hindurch fuhren. Es sah fast ein bisschen wie in der Sahara aus. Nur Sand, wohin man auch blickte. Schließlich kamen wir in Jijoca an, einem kleinen Ort, etwa eine dreiviertel Stunde von Jericoacoara entfernt. Ab dort brauchten wir jemanden, der uns führt, denn das letzte Stück Weg war so verworren, dass sich selbst Pedro nicht mehr auskannte. Wir mussten jedoch nicht lange warten. Ein paar Sekunden später schon war ein Mann auf einem Boogie Car zu uns gekommen und begann, mit Pedro über den Preis zu verhandeln. Nach einigem hin und her schienen sie sich geeinigt zu haben und wir fuhren los. Es war unglaublich, wie er sich den Weg merken konnte. Es ging durch kleine Sanddünen, die alle gleich aussahen. Mehrere Male blieben wir beinahe im Sand stecken. Nach einer guten halben Stunde tauchte schließlich ein kleines Dorf am Horizont auf, das von Palmen umringt war. Es erinnerte mich an eine kleine Oase in der Wüste.

Autor: Esther  |  Rubrik: studium  |  Feb 6, 2015
Autor: Esther
Rubrik: studium
Feb 6, 2015

Studieren im Ausland

Entscheidung gefallen!

Das Beratungsgespräch bei der Studienberatung hat mir klar gemacht, wie meine Zukunft aussehen soll. In ein paar Monaten werde ich den Bachelor in Media Studies abschließen. Das ist an sich toll, aber über die Jahre hat sich mein Interesse an einer Karriere in den Medien etwas zurückgebildet. Hauptsächlich liegt es daran, dass ich lieber einen Weg in einem sicheren Berufsfeld mit höherem Einkommen und besseren Jobchancen einschlagen möchte. Wofür ich mich letztendlich entschieden habe? Ich werde mich für einen Master in Deutsch und Ernährungswissenschaften bewerben. Damit hätte ich Chancen auf eine Karriere als Deutschlehrerin oder Ernährungsexpertin. Für Ernährung und Sport habe ich mich eigentlich schon immer interessiert, zumal ich ein Fachabitur in diesem Bereich habe. Außerdem lese ich alles, was mir über gesunde oder falsche Ernährung und deren Auswirkungen in die Hände fällt und sehe mich deswegen schon jetzt fast als Expertin. Auf der anderen Seite war mein ursprünglicher Plan, nach dem Au-pair-Jahr in Deutschland auf Lehramt zu studieren. Aber dann ist alles anders gekommen und ich blieb in den USA.

Anders als für den Bachelor ist die Bewerbung für einen Masterstudiengang relativ aufwendig. Ich brauche nicht nur Empfehlungsschreiben von Professoren oder Arbeitgebern, sondern muss sogar zu Vorstellungsgesprächen und dort mein Interesse am jeweiligen Programm äußern. Nun werde ich also meine Bewerbungen für die beiden Masterstudiengänge schreiben und hoffen, dass ich für mindestens einen Studiengang angenommen werde.

Autor: Katharina  |  Rubrik: studium  |  Feb 5, 2015
Autor: Katharina
Rubrik: studium
Feb 5, 2015