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Master live

Dresden, Leipzig oder Erfurt

Seit ein paar Monaten beschäftige ich mich mit der Frage, was ich nach dem Studium machen möchte. Nächstes Jahr um diese Zeit liegt mein Studium schon hinter mir und ich frage mich, wo ich dann stehen werde. Für mich deutet inzwischen alles darauf hin, dass ich eine Weiterbildung zur Psychotherapeutin machen möchte – am liebsten auf Kinder und Jugendliche spezialisiert.
Drei bis fünf Jahre dauert diese Weiterbildung. Die finanziellen Aussichten sind während dieser Zeit leider relativ schlecht, da ich zwar in den Praxisphasen voll arbeiten muss, aber eher wie eine Praktikantin bezahlt werde. Außerdem kostet die Ausbildung am Institut Geld – und zwar nicht gerade wenig. Daher muss ich mir überlegen, wie ich das finanzieren kann. Vermutlich wird es darauf hinaus laufen, dass ich mir das Geld leihe und später zurückzahle.
Nun muss ich mich entscheiden, an welchem Institut ich mich bewerbe. Für die Ausbildung zur Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin kommen für mich drei Institute in Frage, die sich in Leipzig, Dresden und Erfurt befinden. Alle haben Vor- und Nachteile, sei es in finanzieller Hinsicht, örtlich oder qualitativ. Aktuell bin ich dabei, alle Informationen zu sammeln und zu sortieren, um dann hoffentlich bald eine Entscheidung treffen zu können.

 

Autor: Franca  |  Rubrik: studium  |  Feb 11, 2019
Autor: Franca
Rubrik: studium
Feb 11, 2019

Master live

Man wird auch nicht jünger

Vergangenes Wochenende war ich zu einer Geburtstagsfeier eingeladen: Eine gute Freundin von mir war gerade 25 geworden. Die Feier war schön und es ergaben sich einige nette Gespräche. Nach diesem Abend wurde ich jedoch nachdenklich, denn auch ich werde bald 25. Ein wichtiger Abschnitt meines Lebens geht somit zu Ende. Das stimmt mich im Moment ein wenig nachdenklich und gibt mir Anlass, mein bisheriges Leben Revue passieren zu lassen.
Doch abgesehen davon, dass ich mich als Studentin nun selbst krankenversichern muss und manche Vergünstigungen nur bis 25 gelten, wird sich für mich eigentlich nicht viel ändern. Die Entscheidung für meinen weiteren Berufsweg steht ein halbes Jahr später an. Nur warum habe ich das Gefühl, dass dieser Geburtstag so einschneidend ist? Vielleicht wird mir nur bewusst, dass ich nun erwachsen bin und ich Angewohnheiten und gedankliche Muster entwickelt habe, die mich wahrscheinlich auch weiterhin begleiten werden. Mit den meisten bin ich sehr zufrieden, eigentlich mag ich mich im Großen und Ganzen. Ein paar Dinge könnten jedoch anders sein. Und nur, weil ich 25 bin, heißt das nicht, dass ich nicht an mir arbeiten kann, oder? Ich bin beispielsweise ein eher schüchterner Mensch und stehe nicht gerne im Mittelpunkt. Gleichzeitig spiele ich wahnsinnig gerne Theater, singe und tanze. Ohne mein komplettes Wesen umkrempeln zu wollen, habe ich beschlossen, in manchen Situationen mutiger zu sein und nicht so viel nachzudenken, beziehungsweise einfach von einem positiven Ausgang auszugehen. Was soll denn auch schon groß passieren? Eine Blamage ist schließlich nicht das Ende der Welt – genauso wenig wie mein 25. Geburtstag.

Autor: Nele  |  Rubrik: studium  |  Feb 8, 2019

Master live

Schalte deinen Kopf aus

Ein Studium wirkt sich in vielerlei Hinsicht positiv auf den Charakter aus. Es heißt, das Organisationstalent werde gestärkt, die Disziplin erhöht, genau wie die Fähigkeit, sich in ein Thema einzuarbeiten. Aufgrund meiner Erfahrungen kann ich dem nur zustimmen, allerdings denke ich, dass man diese Punkte auch durch eine Ausbildung erreichen kann.
Diese Vorteile und Stärken bringen jedoch auch gewisse Nachteile im Alltag mit sich. Da sich mein Studienfach „Kulturanthropologie/Volkskunde“ mit dem alltäglichen Leben beschäftigt, bin ich von meinem Forschungsfeld ständig umgeben. Dementsprechend fällt es mir manchmal schwer, abzuschalten. Ich neige nämlich dazu, jede Interaktion meiner Mitmenschen zu analysieren. Dabei bin ich eigentlich kein Kopfmensch, sondern eher die kreative Chaotin.
Jedenfalls habe ich beschlossen, mehr auf meine Gefühle zu achten, denn manche Dinge muss man nicht verstehen, man muss sie fühlen. Und dann gibt es wiederum Dinge, die ich intuitiv verstehe, ohne groß darüber nachdenken zu müssen. Wer hat eigentlich behauptet, dass man sich für eine wissenschaftliche Arbeit stundenlang den Kopf zerbrechen muss? Ich bekomme häufig auf die besten Ideen, wenn ich nicht aktiv über eine Sache nachdenke. In meinem Fall wäre das dann unter der Dusche, beim Singen oder während ich Sport mache. Öfter mal abzuschalten tut der Seele einfach gut.

Autor: Nele  |  Rubrik: studium  |  Jan 30, 2019
Autor: Nele
Rubrik: studium
Jan 30, 2019