Logo Bundesagentur für Arbeit
Logo Bundesagentur für Arbeit
  • Drucken
  • Versenden
  • PDF (Öffnet sich in neuem Fenster)

Kategorien

Master live

Man wird auch nicht jünger

Vergangenes Wochenende war ich zu einer Geburtstagsfeier eingeladen: Eine gute Freundin von mir war gerade 25 geworden. Die Feier war schön und es ergaben sich einige nette Gespräche. Nach diesem Abend wurde ich jedoch nachdenklich, denn auch ich werde bald 25. Ein wichtiger Abschnitt meines Lebens geht somit zu Ende. Das stimmt mich im Moment ein wenig nachdenklich und gibt mir Anlass, mein bisheriges Leben Revue passieren zu lassen.
Doch abgesehen davon, dass ich mich als Studentin nun selbst krankenversichern muss und manche Vergünstigungen nur bis 25 gelten, wird sich für mich eigentlich nicht viel ändern. Die Entscheidung für meinen weiteren Berufsweg steht ein halbes Jahr später an. Nur warum habe ich das Gefühl, dass dieser Geburtstag so einschneidend ist? Vielleicht wird mir nur bewusst, dass ich nun erwachsen bin und ich Angewohnheiten und gedankliche Muster entwickelt habe, die mich wahrscheinlich auch weiterhin begleiten werden. Mit den meisten bin ich sehr zufrieden, eigentlich mag ich mich im Großen und Ganzen. Ein paar Dinge könnten jedoch anders sein. Und nur, weil ich 25 bin, heißt das nicht, dass ich nicht an mir arbeiten kann, oder? Ich bin beispielsweise ein eher schüchterner Mensch und stehe nicht gerne im Mittelpunkt. Gleichzeitig spiele ich wahnsinnig gerne Theater, singe und tanze. Ohne mein komplettes Wesen umkrempeln zu wollen, habe ich beschlossen, in manchen Situationen mutiger zu sein und nicht so viel nachzudenken, beziehungsweise einfach von einem positiven Ausgang auszugehen. Was soll denn auch schon groß passieren? Eine Blamage ist schließlich nicht das Ende der Welt – genauso wenig wie mein 25. Geburtstag.

Autor: Nele  |  Rubrik: studium  |  Feb 8, 2019

Master live

Schalte deinen Kopf aus

Ein Studium wirkt sich in vielerlei Hinsicht positiv auf den Charakter aus. Es heißt, das Organisationstalent werde gestärkt, die Disziplin erhöht, genau wie die Fähigkeit, sich in ein Thema einzuarbeiten. Aufgrund meiner Erfahrungen kann ich dem nur zustimmen, allerdings denke ich, dass man diese Punkte auch durch eine Ausbildung erreichen kann.
Diese Vorteile und Stärken bringen jedoch auch gewisse Nachteile im Alltag mit sich. Da sich mein Studienfach „Kulturanthropologie/Volkskunde“ mit dem alltäglichen Leben beschäftigt, bin ich von meinem Forschungsfeld ständig umgeben. Dementsprechend fällt es mir manchmal schwer, abzuschalten. Ich neige nämlich dazu, jede Interaktion meiner Mitmenschen zu analysieren. Dabei bin ich eigentlich kein Kopfmensch, sondern eher die kreative Chaotin.
Jedenfalls habe ich beschlossen, mehr auf meine Gefühle zu achten, denn manche Dinge muss man nicht verstehen, man muss sie fühlen. Und dann gibt es wiederum Dinge, die ich intuitiv verstehe, ohne groß darüber nachdenken zu müssen. Wer hat eigentlich behauptet, dass man sich für eine wissenschaftliche Arbeit stundenlang den Kopf zerbrechen muss? Ich bekomme häufig auf die besten Ideen, wenn ich nicht aktiv über eine Sache nachdenke. In meinem Fall wäre das dann unter der Dusche, beim Singen oder während ich Sport mache. Öfter mal abzuschalten tut der Seele einfach gut.

Autor: Nele  |  Rubrik: studium  |  Jan 30, 2019
Autor: Nele
Rubrik: studium
Jan 30, 2019

Master live

Masterarbeit

Seit einigen Wochen beschäftige ich mich mit meiner Masterarbeit. Sobald ich die Arbeit angemeldet habe, werde ich ein knappes Jahr Zeit dafür haben. Ich finde es ganz schön schwierig, so einen langen Zeitraum zu überblicken, einzuschätzen und zu planen. Bisher habe ich mich damit beschäftigt, welches Thema ich gerne behandeln würde und wie ich das umsetzen könnte. Ich habe eine Betreuerin und einen Betreuer, die mich dabei unterstützen.
Ich werde mich mit der Frage auseinandersetzen, ob es Auswirkungen auf das Verhalten von Kindern hat, wenn sie miteinander, gegeneinander oder alleine spielen. Die Vermutung wäre, dass ein kooperatives Spiel Kinder eher dazu bringt, sich sozialer zu verhalten, etwa wenn es darum geht, mit anderen Kindern zu teilen oder sie in ihr Spiel einzubeziehen. Dafür werde ich in Kindergärten gehen und dort mit den Kindern ein standardisiertes Spiel spielen, um genau diese Daten zu erheben. Außerdem werde ich den Eltern der Kinder Fragebögen mitgeben, in denen ich sie zu ihrer Erziehung befrage. Danach kann ich überprüfen, ob die Vorstellungen der Eltern mit dem Verhalten ihrer Kinder übereinstimmen oder nicht.
Ich freue mich sehr über dieses Thema, da ich gerne mit Kindern arbeite und so die Gelegenheit habe, über ein paar Wochen jeden Tag in Kindergärten zu gehen und mit den Kindern zu spielen. Außerdem finde ich, dass soziales Verhalten bei Kindern ein wichtiges Thema ist.

Autor: Franca  |  Rubrik: studium  |  Jan 29, 2019