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Medizin studieren

Heimweg

Jetzt weiß ich wieder, warum ich in den letzten acht Monaten genau dreimal daheim in Nürnberg war. Die Fahrerei ist einfach enorm nervig. Gut, fünf Stunden mit dem Auto sind okay, vor allem weil das einigermaßen komfortabel ist. Aber die letzte Fahrt … Spaß ist was anderes! Ich habe für die 480 Kilometer knappe zehn Stunden gebraucht. Mit dem Zug wären es nur sieben Stunden gewesen, aber wer hat schon 110 Euro für das einfache Ticket?

Da ist es schon erschwinglicher, erst nach Köln zu fahren, dank Semesterticket für lau, um von dort die restlichen Kilometer mit dem Bus anzutreten. Dafür zahlt man dann knappe 40 Euro. Ein erheblicher Unterschied zur Bahn. Trotzdem hat es seinen Preis, denn Bahn und ADAC-Postbus stimmen ihre Fahrpläne nicht aufeinander ab, sodass man teilweise recht lang in der Gegend rumsteht und Däumchen drehen muss. Oder aber verzweifelt die Bushaltestelle sucht und feststellen muss, dass Bahnhof und Bushaltestelle nicht im entferntesten benachbart sind.

Dann stapft man mit Sack und Pack durch die Stadt und verflucht jedes T-Shirt, jede Hose und jeden Pulli, den man vorsorglich eingepackt hat und vermutlich nicht anziehen wird. Aber gut, damit muss man leben.

Wenigstens ist die Ankunft in der Heimat dann umso schöner. Es tut eben doch gut, wieder mal bekannte Gesichter zu sehen!

Autor: Johannes  |  Rubrik: studium  |  Jan 20, 2014
Autor: Johannes
Rubrik: studium
Jan 20, 2014

Medizin studieren

Startschwierigkeiten

Nachdem die erste große Prüfungsphase abgeschlossen ist, hat sich die Stimmung in meinem Semester deutlich verändert. Ich würde sie in Richtung „keine-Lust-auf-irgendwas-außer-chillen-und-feiern“ einordnen. Fatal, wenn man bedenkt dass auch der Situs des Menschen, also die Lageverhältnisse der inneren Organe, gespickt ist mit anatomischen Details, die irgendwann in den Schädel reinmüssen. Abgesehen von der, dank Präp-Kurs omnipräsenten Anatomie darf man auch die leicht stiefmütterlich behandelte Biochemie nicht komplett aus den Augen verlieren: Zum Auswendiglernen kommt hier ein kleiner Verständnis-Teil hinzu. Gut, wirklich viel zu verstehen gibt es auch hier nicht, aber im Vergleich zu Anatomie kommt einem das schon beinahe mathematisch vor.

Es empfiehlt sich also, direkt weiter zu lernen und keine Pause zu machen, schließlich hat das Biochemie-Lehrbuch 400 Seiten. Klingt alles super vernünftig, oder?

Hat leider einen Haken: Die oben erwähnte „Null-Bock-Stimmung“ hebelt sämtliche guten Vorsätze aus, sodass wir alle zwar unglaublich viel Spaß haben, aber auch Angst, dass sich das süße Nichtstun rächt.

Autor: Johannes  |  Rubrik: studium  |  Jan 16, 2014
Autor: Johannes
Rubrik: studium
Jan 16, 2014

Medizin studieren

Wenn es schief geht, dann so richtig

Lernstress hat meistens zur Folge, dass man außer der Lernerei zu fast nichts anderem kommt. Auf einmal isst man nur noch Käsebrote oder in der Mensa, mit Freunden trifft man sich nur noch in der Bibliothek und zum Blog schreiben kommt man dann auch eher selten. Aber auch, weil man über gar nichts schreiben könnte. Denn was erlebt man schon groß, während man in der Bibliothek sitzt und sein Biobuch auswendig lernt?

Zugegeben, ich übertreibe, denn ich habe natürlich auch noch einige andere Dinge unternommen. Unter anderem war ich einmal feiern und bin auf dem Rückweg mit meinem Fahrrade durch Scherben gefahren, sodass ich einen Platten hatte. Ich hatte keinen Nerv, ihn zu flicken und war folglich noch gestresster war weil ich von da an alle Wege laufen musste. Außerdem kam Besuch. Das war zwar toll, aber leider hat er meinen Schlüssel mitgenommen, was jetzt die Lage auch nicht direkt verbessert hat. Jetzt musste ich nämlich nicht nur laufen, sondern mich auch immer noch mit meinem Mitbewohner absprechen, wann er zu Hause ist, damit ich dann auch in die Wohnung kam. Und zu allem Überfluss ist dann auch noch mein Laptop kaputt gegangen.

Aber inzwischen ist mein Rad repariert, der Schlüssel wieder da und der Laptop funktioniert auch wieder, sodass ich jetzt ganz entspannt schreiben kann. Und so viel Pech hatte ich dann letzten Endes doch nicht: Immerhin habe ich die Physik- und die Bio-Klausur, wenn auch knapp, bestanden.

Autor: Maja  |  Rubrik: studium  |  Jan 13, 2014
Autor: Maja
Rubrik: studium
Jan 13, 2014