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Medizin studieren

WG gesucht

Warum will ich nach einem Semester schon umziehen? Das ist relativ einfach: Ich habe mit einem Pärchen zusammengewohnt, was per se zwar nicht ideal, aber auch nicht notwendigerweise schlecht ist. Unangenehm ist allerdings, wenn sich das Paar trennt und man extrem dünne, hellhörige Wände hat. Manche Dinge muss man einfach nicht live miterleben...

Da jedenfalls in unserer WG momentan alles nicht so einfach ist und dazu kommt, dass wir relativ unterschiedliche Lebensstile und -rythmen haben, habe ich beschlossen, dass jetzt in den Semesterferien der richtige Zeitpunkt gekommen ist, um mir ein neues Zuhause zu suchen. So habe ich also allen meinen Freunden geschrieben, ob sie von einer WG wissen, in der ein Zimmer frei ist und auch im Internet gestöbert. Vergangene Woche habe ich dann sämtliche Wohnungen angeschaut, die gerade auf dem Markt sind. Es ist erstaunlich, wie viele hässliche Wohnungen oder eher spezielle WGs es gibt. Und ich habe eigentlich nicht das Gefühl, extrem wählerisch zu sein.

Natürlich ist die Suche zum absoluten Chaos ausgeartet und es ist etwas sehr lustiges passiert: Ein Bekannter meinte, ich solle mir doch mal sein Zimmer anschauen, das frei wird, weil er mit seiner Freundin zusammenzieht. Also habe ich mit ihm einen Termin ausgemacht. Übers Internet hatte ich für diesen Tag noch einen zweiten Besichtigungstermin verabredet. Als ich noch mal auf meine hundert Zettel geschaut habe, ist mir aufgefallen, dass ich wohl zwei WGs im selben Haus anschauen werde, war aber nicht weiter verwundert, denn es gibt ja oft mehrere Wohngemeinschaften in einem Haus. Als ich dann aber dort ankam, merkte ich, dass die Nachnamen der beiden potenziellen Vormieter auf ein und demselben Klingelschild standen … Das war natürlich schon beim Eintreten ein großer Lacher.

Irgendwie haben wir uns auf Anhieb gut verstanden und die Wohnung gefällt mir auch spitze. Sie haben mich auch direkt gefragt, ob ich einziehen möchte! Das hat mich sehr gefreut, denn die Wohnung ist günstig und gut gelegen. Mein Zimmer geht nach Osten raus und ist schön groß. Wir haben einen Balkon, der den Blick in einen grünen Innenhof freigibt, und eine süße Katze.

In vier Wochen werde ich schon einziehen! Ich hoffe, dass ich mich in der neuen WG rundum wohlfühle.

Autor: Maja  |  Rubrik: studium  |  Mar 3, 2014
Autor: Maja
Rubrik: studium
Mar 3, 2014

Medizin studieren

Endlich Semesterferien

Und dann waren endlich alle Prüfungen überstanden und die Semesterferien konnten beginnen. Ohne mich lang aufzuhalten bin ich in den Zug gesprungen und nach Hamburg gefahren, um ein paar Freunde zu besuchen. Wie es der Zufall will, habe ich nämlich jedes Mal, wenn ich für längere Zeit im Ausland war, eine gute Freundin gefunden, die aus Hamburg kommt. So war es, als ich während der Schulzeit einen Austausch in einem englischen Internat gemacht habe und auch, als ich letztes Jahr in Mexiko im Rahmen eines Praktikums bei Amnesty International hospitierte. Es war wirklich schön, die beiden nach der langen Zeit wieder zu sehen und zu merken, dass man sich immer noch gut versteht, obwohl wir uns teilweise in ganz unterschiedliche Richtungen entwickelt haben.

Nach ein paar Tagen in Hamburg wurde ich netterweise von zwei Kommilitoninnen abgeholt, und wir sind zusammen nach Großschwansee an der Ostsee gefahren, wo die Eltern der einen Freundin ein Ferienhaus haben.

Dort haben wir zwei ganz wunderbare Tage verbracht, sind am Meer in der Sonne spazieren gegangen, haben zusammen gekocht und gegessen und es uns einfach nur gut gehen lassen. Am Samstag war mein kleiner Urlaub im Norden wieder vorbei, und ich bin mit dem Bus zurück nach Leipzig gefahren.

Jetzt muss ich mir erstmal eine neue WG suchen, denn momentan ist meine Wohnsituation hier nicht so besonders gut. Glücklicherweise gibt es aber in Leipzig sehr viel und günstigen Wohnraum, sodass ich sicher bald was Passendes finde.

Autor: Maja  |  Rubrik: studium  |  Feb 20, 2014
Autor: Maja
Rubrik: studium
Feb 20, 2014

Medizin studieren

Verwachsen in der Bibliothek

Letztens hat ein Freund gefragt, ob ich eigentlich kein Zuhause habe. Eine nicht ganz unberechtigte Frage, wenn man nicht selber Medizin studiert und mich in der Klausurenphase beobachtet hat.

Ich hatte zwar auch schon in den Ferien über Weihnachten etwas gelernt, aber eben nicht so richtig viel. Erst eine Woche, bevor die Prüfungen losgingen, habe ich gemerkt, dass es noch extrem viel zu tun gibt und sehr wenig Zeit bleibt. Deswegen war ich dann im Vergleich zu vorher recht konsequent und saß tagein tagaus studenlang in der wunderschönen Leipziger Albertina Bibliothek und habe versucht, mir hunderte Proteinnamen zu merken.

Für das Biotestat galt es die klitzekleinsten Bestandteilchen von Zellen und auch so einiges über diverse Parasiten und Würmer zu lernen. Auch für Histologie stand Wissenswertes über Zellkleinteile auf dem Programm, für Anatomie dann mal was anderes: Hier musste ich pauken wie die ganzen Knochen heißen, wie die Blutgefäße und ein paar Muskeln bezeichnet werden. Es war ganz schön anstrengend, aber da alle anderen auch nur am Lernen waren, nicht ganz so schlimm. Immerhin konnte man gemeinsam Pause machen.

Und der ganze Stress hat sich – zumindest bisher – gelohnt: Bis jetzt habe ich alle Prüfungen bestanden.

Autor: Maja  |  Rubrik: studium  |  Feb 13, 2014
Autor: Maja
Rubrik: studium
Feb 13, 2014