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Medizin studieren

Angekommen

Autor:
Johannes

Rubrik:
studium

07.01.2014

Nach einer rund 30-stündigen Reise komme ich nachts um halb zwei endlich in Lima, Peru, an. Es folgt ein echtes Erfolgserlebnis: Das zwei Monate im Voraus bestellte Taxi vom Hostel steht tatsächlich da! Ich werde mit Namensschild erwartet. Was für ein Luxus! Eigentlich ist das gar nicht meine Art. Bestellte Taxis und vorgebuchte Hostels sind tatsächlich eine absolute Ausnahme. Es erschien mir aber sicherer, nachts um halb zwei nicht auf Hostelsuche in einer unbekannten südamerikanischen Großstadt gehen zu müssen.

Vollkommen erledigt falle ich kurze Zeit später in mein Bett und schlafe sofort ein. Die kommenden Tage werden bestimmt sehr anstrengend und ich kann jede Minute Schlaf gebrauchen. Schließlich will ich die Stadt erkunden und dann zum Wandern nach Arequipa fahren.

Da es im gebirgigen Südamerika kaum Bahntrassen gibt, ist das Fortbewegungsmittel meiner Wahl der Bus. Damit kann man für einen Spottpreis den halben Kontinent durchqueren. Und es ist auch noch viel luxuriöser als bei uns. Ich finde es sogar komfortabler als Fliegen. Das servierte Essen ist besser und die Sitze um Welten bequemer als in der Economy-Sardinenbüchse von American Airlines. Dafür dauert es länger, weil ich hier ganz andere Entfernungen überwinde – und ohne geteerte Straßen durch die Anden tuckern dauert eben ein Weilchen. Egal, nach 15 Stunden komme ich in Arequipa an und beginne meine eigentliche Südamerika-Reise.

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