interaktiv

Zwischen Studium & Beruf

Das Durchhängerchen

Autor:
Manuel

Rubrik:
orientieren

17.02.2016

Obwohl demnächst einige Bewerbungsgespräche anstehen, habe ich das Gefühl, in einer Dauerschleife des Wartens festzustecken. Auf eine meiner Bewerbungen bekomme ich erst nach den Faschingsferien eine Antwort und mein Beratungsgespräch bei der Agentur für Arbeit musste leider Krankheitsbedingt auf einen neuen Termin im März verschoben werden. Zuerst fand ich das nicht so schlimm, weil ich davon ausging, dass andere Leute den Termin wohl dringender bräuchten als ich. Aber nach den Rückschlägen in der letzten Zeit, hätte mir das Gespräch wohl etwas Sicherheit gegeben.

Eigentlich habe ich auch eine lange Liste von Dingen, die es noch zu tun gäbe: zur Post gehen, putzen, Zeit verbringen mit Oma, Texte überzeugen, Bewerbungen schreiben oder mich über einen Onlinekurs weiterbilden. Auch dachte ich darüber nach, mich in der Gemeinde und der Flüchtlingshilfe zu engagieren. Bei der Einführung frage ich mich aber, ob ich hier überhaupt hingehöre oder es nur um das Verlangen nach Bestätigung geht.

Außerdem merke ich nun, nachdem ich vier Jahre weg von daheim war, dass sich mein Lebensstil ganz schön verändert hat – und ich mich auch. Mit meinen Eltern ecke ich nun jedenfalls wieder mehr an. Es wird Zeit, dass sich an der Bewerbungsfront etwas tut. Denn obwohl ich weiß, dass Tiefs zum Leben dazugehören, bin ich momentan irgendwie deprimiert. Aber keine Sorge, ich komme da schon wieder raus.

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