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Studentenleben live

Die Abhängigkeit vom Internet

Vor einigen Wochen bin ich endgültig nach Hannover gezogen. Eigentlich verlief alles reibungslos: Es gab fleißige Helfer, die sowohl beim Be- als auch Entladen des Umzugstransporters mit anpackten – inklusive des Hochtragens der Möbel und Kartons in den dritten Stock. Soweit alles gut.

Leider gab es in der kommenden Woche ein zunächst kleines Problem, das sich mittlerweile zu einer echten Katastrophe entwickelt hat: Das Internet funktioniert nicht. Scheinbar ist zwar von technischer Seite alles in Ordnung, doch der Anbieter schafft es einfach nicht, ein entsprechendes Signal zu senden – und das, obwohl ich den Umzugsantrag überpünktlich beantragt hatte.

In einer solchen Situation merkt man erst einmal, wie sehr man sich vom World Wide Web abhängig gemacht hat. Aber was soll man machen? Mittlerweile läuft so vieles über das Internet, wie z.B. die Jobsuche und Bewerbungsprozesse. Blöd nur, wenn man gerade seine Master-Thesis abgegeben hat, auf das Kolloquium wartet und sich die Wartezeit mit fleißigem Bewerben vertreiben möchte.

Was tun, wenn das Internet zu Hause nicht funktioniert? In den überfüllten Free WiFi-Zonen findet man sicherlich nicht die nötige Ruhe, um sich konzentriert durch Online-Bewerbungsmasken und
-abläufe zu hangeln. Die einzige Möglichkeit ist also, sich bei Freunden oder Familienmitgliedern einzunisten oder den Shop seines Vertrauens aufzusuchen, um die Abhängigkeit mit einem Internet-Stick weiter auszuleben. Das Bewerben erst einmal auf Eis zu legen, bis alles wieder funktioniert, ist in meinen Augen nämlich keine Option. Wer weiß, wie lange der ganze Spuk noch dauert.

Autor: Jacqueline  |  Rubrik: studium  |  Mar 20, 2015
Autor: Jacqueline
Rubrik: studium
Mar 20, 2015

Studentenleben live

Schule vs. Uni

Es ist ungefähr zweieinhalb Jahre her, dass ich einen Blogbeitrag darüber geschrieben habe, worin aus meiner Sicht die Unterschiede zwischen Uni und Schule bestehen. Nach zwei Wochen Praktikum muss ich allerdings sagen, es bestehen auch Unterschiede zwischen Schule und Uni, die man erst dann bemerkt, wenn man nach einigen Semestern Studium im Unterricht hospitiert.

Neben dem frühen Aufstehen – an das ich mich nach der ersten Woche aber fast gewöhnt habe – stört mich besonders das Handyverbot. Als Praktikantin kann ich zwar nicht wie die Schüler nach dreimaliger mündlicher Ermahnung mit einem Elternbrief bestraft werden, aber trotzdem will ich natürlich nicht im Unterricht die ganze Zeit am Handy hängen und damit ein schlechtes Vorbild für die Schüler abgeben. Als Handy-Suchti kann ich es zwar auch mal ein, zwei Stunden ohne Handy aushalten. Aber wenn ich merke, dass ich eine neue Nachricht bekommen habe, werde ich leicht hibbelig, weil ich bis zur nächsten Pause warten muss, um im Lehrerzimmer nachlesen zu können, wer mir was geschrieben hat. Kein Handy benutzen zu dürfen ist natürlich verständlich, aber wenn man von der Uni kommt, wo es kaum einen Dozenten interessiert, mit wem man während der Vorlesung über welche Kanäle kommuniziert, ist es schon eine Umstellung.

Auf den Unterricht bezogen lässt sich ebenfalls ein deutlicher Unterschied feststellen: Während an der Uni eher Frontalunterricht gelebt wird, sieht Schulunterricht im Wesentlichen so aus, dass der Lehrer Aufgaben stellt, damit die Schüler in die richtige Richtung gelenkt werden und die Lösungen selbst herausfinden. Auch wenn Schüler noch Fragen haben, geben die Lehrer diese in der Regel an den Kurs zurück und geben nur dann selbst die Antwort, wenn niemand aus der Klasse eine Idee hat.

Abwechslungsreich finde ich die vielen verschiedenen Fächer. Klar gibt es bei den Germanistik- und Soziologiekursen auch gewisse Unterschiede, aber von der Art her sind die Seminare doch zum Großteil ähnlich gestaltet. In der Schule hat man auch als Praktikantin unterschiedliche Kurse. Gerade Deutsch, Mathe und Sowi sind angenehm unterschiedlich, sodass einem nicht langweilig wird.

Autor: Janna  |  Rubrik: studium  |  Mar 19, 2015
Autor: Janna
Rubrik: studium
Mar 19, 2015

Studentenleben live

Lima in vier Tagen

Vor Beginn des Praktikums habe ich vier Tage, um die Stadt zu erkunden. Neben den ganzen organisatorischen Dingen, die zum Leben hier einfach wichtig und gut zu wissen sind – Banken, Supermarkt, Fahrrad –, habe ich beschlossen, auf Touristin zu machen.

Mit Kamera bewaffnet, Sommerkleid und Sonnenschutz 50+ lief ich in Barranco los. Rechts, links, geradeaus, im Zickzack durchs Viertel und zum Eisenbahnmuseum. Ich ging über die „Brücke der Seufzer“, welche bei genauem Lauschen zu seufzen scheint unter dem Gewicht der Knutschenden, Verliebten und zum Fotoshooting verabredeten Pärchen. Auf dem Plaza Central tanzten Jugendliche Hip Hop. Galerien und Läden mit Kunsthandwerk fanden sich im verzweigten Straßennetz und ein Hauch Hippie-Kultur wehte von der Kulturmesse herüber. Dazwischen reihen sich unzählige Bars, Kneipen und Restaurants aneinander und laden ein zum Verweilen.

Am zweiten und dritten Tag ging ich ins Zentrum und ins Szeneviertel Miraflores. Beide sehr sehenswert. Katzen- und Kaffeefreunde sollten zum Parque Kennedy. Es gibt auch ein Schokoladenmuseum und nette Kinos mit englischsprachigen Filmen.

Der vierte Tag führte mich dann raus aus Lima nach Pachacamac. Pachacamac bezeichnet einen Tempel und Wohnkomplex, errichtet von den Wari. Später wurde die Stadt von den Inka erobert. Der Ort liegt in der Wüste. Tatsächlich ist ganz Lima von Wüste umgeben, nur merkt man dies nicht. Pachacamac ist da anders, unbewässert, ungrün und unschön wehten mir Staub und Sand nur so um die Ohren. Immerhin der Ausblick vom Sonnentempel auf das Meer bot eine angemessene Entschädigung für die Strapazen des Weges. Doch empfehlenswert ist der Besuch wohl nur für Fans der Archäologie.

Autor: Anni  |  Rubrik: studium  |  Mar 18, 2015
Autor: Anni
Rubrik: studium
Mar 18, 2015