interaktiv

Die Lehrer von morgen

Nachklausuren

Autor:
Janna

Rubrik:
studium

18.11.2016

Bislang habe ich bei wirklich jeder Mathe-Klausur Erst- und Zweitversuch mitgeschrieben. Nur bei zwei Klausuren war ich durch den ersten Versuch gerasselt, bei den anderen drei gab es eine nette Regelung: Weil es die ersten drei Klausuren waren, die man regulär als Mathe-Lehrämtler schreibt, hatte man einen Verbesserungsversuch. Das heißt, man durfte – wenn man keine 1,0 geschrieben hatte – ein zweites Mal antreten und die bessere Note der beiden Versuche wurde letztendlich gewertet.
Auf der einen Seite hieß das, dass ich nach dem Urlaub in Schweden alles bisherige Wissen wiederholen und festigen sowie Übungsaufgaben bearbeiten musste. Der Spaßfaktor: eher gering.Auf der anderen Seite war es sehr viel entspannter, für die Nachklausuren zu lernen als für die Erstversuche. Ich hatte den Stoff ja schon zweimal durchgekaut, einmal im Semester und einmal beim Lernen, von daher konnte ich vieles schnell abhaken und mich stattdessen von meinem mathebegabtesten Unifreund ein bisschen zu möglichen Randthemen abfragen lassen. Dass ich es aus dem Kopf geschafft habe, mir die Definition zur Matrizenmultiplikation herzuleiten, macht mich immer noch ein bisschen stolz.
Letztendlich habe ich in jeder der Zweitklausuren deutlich mehr Punkte holen können als im ersten Versuch – sowohl in diesem als auch im vorigen Semester. Meinem Notenspiegel tat das sehr gut und ich kann nur jedem empfehlen: Wenn ihr die Möglichkeit habt, euch zu verbessern, nutzt sie!

 

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