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Schülerleben live

Endlich Ferien!

Autor:
Tobias

Rubrik:
orientieren

16.08.2017

In den letzten zwei Wochen vor den Sommerferien haben wir in der Schule kaum Wichtiges gemacht. Ab und zu hatten wir noch Hausaufgaben auf, die aber – gerade nach der Notenabgabe – von fast keinem mehr ernstgenommen wurden. Manchmal frühstückten wir gemeinsam. Zuvor wurde ausgemacht, wer was mitbringt, zum Beispiel Nutella, Marmelade oder Saft. Während der vielen Freistunden und entspannten Unterrichtsstunden konnte ich mich schon langsam auf die Ferien einstellen. Allerdings dachten manche Lehrer, dass es gerade für uns zukünftige Abiturienten wichtig sei, mit dem Lernstoff weiterzumachen. Diese Motivation vonseiten der Lehrer stieß aber bei den meisten Schülern auf Unverständnis. Besonders dann, als wir in der Stunde vor der Abschlussfeier der Jahrgangsstufe eins nur zu sechst waren, aber trotzdem Unterricht machten.
Ein besonderer Schultag war der „Bauerntag“, an dem viele Schüler in Tracht oder Lederhosen in die Schule kamen. Manche fuhren sogar mit ihren eigenen Traktoren her!
Am Mittwoch war dann endlich der letzte Schultag. Bis Freitag hatte ich kurz Zeit zum Verschnaufen, bevor es für ein Wochenende ins Zeltlager der Jugendfeuerwehr ging. Beim Packen dachte ich fast an alles – außer an einen Ball oder ein Badmintonset. Doch Not macht bekanntlich erfinderisch! Unsere verzweifelten Versuche, mit einem Tischtennisschläger und Plastiktellern Badminton zu spielen oder einen Plastikteller als Frisbee-Scheibe zu benutzen, blieben allerdings erfolglos. Das Highlight waren verschiedene Spiele. Ich fand den Flip-Flop-Weitwurf am lustigsten. Bei einem anderen Wettbewerb mussten Erbsen mit einem Strohhalm angesaugt und in ein nahes Gefäß transportiert werden. Das klappte bei mir nur mittelmäßig gut.
Kaum zuhause, ging es gleich weiter: In den nächsten zwei Wochen werde ich meine Französischkenntnisse bei einem Austausch in der Nähe von Paris aufbessern. Mehr dazu lest ihr in meinem nächsten Beitrag …

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