interaktiv

Medizin studieren

Kurzurlaub

Autor:
Johannes

Rubrik:
studium

14.04.2015

Wie erwartet kam die Erschöpfung nach dem Physikum mit einer Verzögerung von ungefähr zwei Tagen. Zuvor mussten nämlich noch die Erfolge gefeiert, begossen und gemeinsam durchgesprochen werden. Drei Monate lang habe ich gelernt – egal wie das Wetter, die Stimmung oder das allgemeine Wohlbefinden waren. Nach dem Abfallen dieser Last merkte ich nun, wie sehr das an meinen Kräften gezehrt hatte. Und so war ich alles andere als traurig, nach Hause zu meiner Familie fahren zu können.

Ausschlafen bis zum Gehtnichtmehr, Sport treiben, Freunde treffen, viel lesen ... Lauter Dinge, die besonders in den vorangegangenen drei bis vier Wochen viel zu kurz gekommen waren. Und um dem Ganzen noch die Krönung zu verpassen, lud meine Mutter mich zu einem spontanen Wochenend-Trip zum Snowboarden ein. Ein echter Traum! Seitdem ich „im hohen Norden Westfalen“ studiere (für uns Süddeutsche ist das echt im Norden, ich schwör’s euch), habe ich es kein einziges Mal mehr geschafft, meine Füße auf mein Snowboard zu bekommen. Für Ende März war der Schnee echt super, sogar Neuschnee gab’s am ersten Tag!

So ganz ohne Verpflichtungen in den Tag zu starten, war jedenfalls unheimlich gut. Leider viel zu früh musste ich mich dann aber wieder in ein Auto gen Münster setzen, denn gerade einmal zwei Wochen nach der mündlichen Prüfung stand bereits die nächste Pflichtveranstaltung auf dem Stundenplan. Meine Kommilitonen habe ich also wesentlich früher gesehen als unbedingt nötig. Der Urlaub hätte ruhig noch länger sein dürfen!

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